Standbein Photovoltaik wird belastbarer: EnBW will 175 MW Solarpark ohne Förderung errichten

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Die EnBW verstärkt ihren Fokus auf die Photovoltaik und plant einen 175 MW Solarpark in Werneuchen (Brandenburg). Die Anlage wäre nicht nur die aktuell größte PV-Anlagen in Deutschland, sie soll auch ohne Förderung auskommen. „Mit dem Solarpark Weesow-Wilmersdorf wollen wir den Beweis antreten, dass unser Solarpark als erster in Deutschland ohne Förderung wirtschaftlich betrieben werden kann“, sagt EnBW-Technikvorstand Hans-Josef Zimmer.

Solarenergie befinde sich heute kostenseitig „mindestens auf Augenhöhe“ mit anderen Technologien, ergänzt Dirk Güsewell, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung bei der EnBW. Man gehe davon aus, dass zumindest erste große Solarprojekte „in absehbarer Zeit“ ohne EEG-Förderung auskommen werden.

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Vor diesem Hintergrund will der Karlsruher Konzern die Solarenergie zu einer weiteren wichtigen Säule ihres Erneuerbaren-Portfolios ausbauen. Zwischenzeitlich habe die EnBW eine Projektentwicklungspipeline von rund 800 MW aufgebaut.

Der Solarpark Weesow-Willmersdorf soll auf einer Fläche von 164 Hektar entstehen und eine Jahreserzeugung von rund 175 GWh erreichen. Die EnBW hat das von Procon Solar GmbH seit 2009 vorentwickelte Projekt im letzten Jahr übernommen. Die Flächen seien bereits gesichert und die baurechtlichen Voraussetzungen über den Bebauungsplan geschaffen. Derzeit werde an der Feinplanung gearbeitet. Sobald der technische Realisierungsplan vorliegt und die Investitionsentscheidung getroffen wurde, könnte mit den ersten Vorbereitungen zum Bau noch zum Jahresende begonnen werden, heißt es.

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