Mit dem flächendeckenden Rollout des „Long Range Wide Area Network“ (LoRaWAN)-Funkstandards bieten die Stadtwerke Kiel ein energiesparendes Übertragungsverfahren für die Erfassung, Abfrage und den Austausch von Sensordaten in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt und Umgebung.

„Wir haben in den vergangenen Monaten fünf so genannte Gateways intensiv im Kieler Innenstadtbereich getestet. Diese „Datensammler“ haben wir mit einem Kieler Partner extra für den Outdoor-Bereich entwickelt und erzielen so eine optimale Netzabdeckung. Wir starten nun damit, weitere Gateways im Kieler Stadtgebiet sukzessive zu installieren, um zukünftig eine flächendeckende Netzabdeckung in Kiel anzubieten“, erklärt Tobias Zuckschwerdt, der Geschäftsführer der Netzgesellschaft der Stadtwerke Kiel AG, in einer Mitteilung.

Die Stadtwerke Kiel testeten das LoRaWAN unter anderem in den Strom-, Gas-, Wasser und Fernwärmenetzen, um Statusinformationen aus den technischen Anlagen und Betriebsmitteln zu sammeln, zu übertragen und auszuwerten.

Die LoRaWAN-Technologie ist auch ein großes Thema bei der Smart City. Lesen Sie hier unser Dossier: Smart-City – Chancen für EVU?

Startschuss für neues Geschäftsmodell

Für Stadtwerke-Vorstandsvorsitzenden Frank Meier ist der positive Abschluss des Pilotprojekts ein Startschuss für ein neues Geschäftsmodell: „Parallel zu unseren eigenen Einsatzgebieten konnten wir unter anderem mit der KVG das Monitoring des Stromverbrauchs der Hybridbusse umsetzen. Jetzt arbeiten wir ein konkretes Dienstleistungsmodell aus, um Anfang 2019 die Nutzung dieser Infrastruktur auch anderen interessierten Unternehmen anbieten zu können.“

Lesen Sie, was Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel zum Thema LoRaWAN-Infrastruktur als Geschäftsmodell für Stadtwerke sagt:

LoRaWAN ist „ein spannender Baustein“ bei der Digitalisierung an der Schnittstelle zum Kunden

Quelle Beitragsbild: vege – stock.adobe.com

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