Speicherhersteller Tesvolt erhält Wachstumskapital vom Land Sachsen-Anhalt

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Der Gewerbespeicherhersteller Tesvolt erhält frisches Geld. Wie das Unternehmen berichtet, investiert der von der bmp Beteiligungsmanagement AG verwaltete IBG Risikokapitalfonds III mehrere Mio. € in den Speicherproduzenten. Das Unternehmen aus Wittenberg entwickelt und produziert Lithium-Batteriespeichersysteme für Gewerbekunden.

Die Investitionen des Risikokapitalfonds des Landes Sachsen-Anhalt flössen in die Weiterentwicklung der Tesvolt-Technologie, heißt es. Zudem sollen Fertigungslinien so ausgebaut, dass sie eine steigende Nachfrage bedienen können. Weitere Mittel werden für die Finanzierung von nationalen und internationalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten verwendet. Angesichts der Dynamik am Markt für Energiespeicher sei es jetzt besonders wichtig, ein schnelles weiteres Wachstum vorzulegen „und unsere bestehenden Wettbewerbsvorteile gezielt auszubauen“, sagt Daniel Hannemann, CEO von Tesvolt.

Das 2014 gegründete Unternehmen hat ein Speichersystem entwickelt, das sich durch einen neuen Sicherheitsstandard auszeichne und eine kalendarische Lebensdauer von 30 Jahren aufweise, betont Tesvolt. Vor allem Gewerbekunden nutzten Tesvolt-Batterien zur Speicherung von selbst erzeugtem Strom oder im Rahmen von Off-Grid-Anwendungen. Das Herzstück der Energiespeicher-Lösungen von Tesvolt bildet die „Active Battery Optimizer“-Technologie, die eine gleichmäßige Ladeverteilung in allen miteinander verschalteten Zellen gewährleiste. Das ermögliche eine Effizienzsteigerung der Batterien und einen um 5 bis 10 Prozent höheren Gesamtwirkungsgrad gegenüber Batteriespeichern mit herkömmlichen Batteriemanagementsystemen.

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