Speicherhersteller Akasol legt Preisspanne für Börsengang fest

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Produktion von Akkumulatoren bei Akasol in deren neuem Standort in Langen
Quelle: Dziemballa Heimann

Die Akasol AG, die Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen herstellt, hat die Preisspanne für ihren geplanten Börsengang auf 48,50 bis 64,50 € je Aktie festgelegt. Insgesamt möchte das Darmstädter Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen Bruttoemissionserlös von ca. 100 Mio. € erzielen.

Das Angebot umfasst insgesamt bis zu ca. 2,2 Mio. auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennwert, bestehend aus bis zu ca. 2,1 Mio. neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 150.000 bestehenden Aktien, die von den derzeitigen Aktionären angeboten werden. Darüber hinaus können bis zu zehn Prozent der auszugebenen Aktien aus dem Bestand der bisherigen Aktionäre durch Mehrzuteilung zugeteilt werden („Greenshoe-Option“). Unter der Annahme, dass alle neuen Aktien platziert und die Greenshoe-Option vollständig ausgeübt wird, würde der Streubesitz nach dem Börsengang ca. 40 Prozent des Grundkapitals von Akasol betragen.

Verdopplung der Produktionskapazität in Deutschland sowie neues Werk in den USA geplant

Mit dem Emissionserlös will Akasol sein weiteres Wachstum finanzieren. Derzeit bestehe ein Auftragsbestands von 1,45 Mrd. € aus etablierten Kundenbeziehungen mit Blue-Chip-OEMs wie Daimler und einem schwedischen Bus- und Lkw-Hersteller. Um die Nachfrage zu bedienen, will Akasol eigenen Angaben zufolge seine Produktionskapazität in Langen bis 2020 verdoppeln. Zusätzlich plant das Unternehmen eine Produktionsstätte in den USA, die 2019 eröffnet werden soll, um den nord-amerikanischen Markt zu erschließen. Ein Teil der Emissionserlöse soll zudem für Investitionen in zusätzliche Test- und Validierungsanlagen und für Forschung und Entwicklung genutzt werden.

Die Angebotsfrist wird am 18. Juni 2018 beginnen und voraussichtlich am 27. Juni 2018 enden. Der endgültige Angebotspreis wird auf Basis eines Bookbuilding-Verfahrens festgelegt.

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