Sonnen, E3/DC, Senec und LG Chem teilen sich zwei Drittel des Markts für Solarspeichersysteme

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Produktion von Solarstromspeichern
Bildquelle: sonnen

Im ersten Halbjahr 2017 hat sonnen 23 Prozent aller Solarspeichersysteme verkauft. Es folgen E3/DC, LG Chem und Senec mit je 14 Prozent. Gemeinsam decken diese Unternehmen zwei Drittel des Marktes ab. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Marktes durch das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research hervor. Wenngleich nach wie vor neue Akteure in den deutschen Markt eintreten, zeichne sich unter den stärksten Anbietern Konstanz ab. Marktführer sonnen hat seinen Marktanteil gegenüber dem Gesamtjahr 2016 sogar um einen Prozentpunkt gesteigert.

Marktanalyse von EuPD Research
Quelle: EuPD Research

Nach jahrelangen Rückgängen in den Neuinstallationen von Photovoltaik-Anlagen zeichnet sich in 2017 im Segment der Kleinanlagen ein deutliches Wachstum ab. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden in der für Speicher relevanten Größenklasse zwischen drei und zehn kWp insgesamt 22.200 Photovoltaik-Anlagen neu installiert. Dies ist ein Plus gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 von 28 Prozent.

Neben einem starken Photovoltaik-Markt erweisen sich die weiter sinkenden Preise für Speicherlösungen als klare Verkaufstreiber. Zusätzlich zeigt der Degressionsschritt in der Speicherförderung zum 1. Juni, trotz einer geringeren Nutzung der Förderung, einen verkaufsfördernden Effekt. Insgesamt wurden nach Analysen von EuPD Research 16.800 Speicher im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland abgesetzt.

Der Vergleich der Erwartung für das Gesamtjahr 2017 hat sich gegenüber dem 1. Quartal nochmals erhöht. Während im Mai noch eine Marktgröße in 2017 von 31.000 Speichersystemen erwartet wurde, liegt die aktuelle Prognose hier bei 33.500 neu installierten Solarspeichersystemen im deutschen Markt. „Neben Deutschland zeigen mit Italien, Österreich und UK weitere Absatzmärkte für Speicher innerhalb Europas eine positive Entwicklung, die zumeist noch mit öffentlichen Förderprogrammen flankiert wird“, sagte Martin Ammon, Leiter Energiewirtschaft bei EuPD Research.

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