Solarzubau nach vier Monaten zwei Drittel über dem Vorjahresniveau

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Der Solarzubau in Deutschland bewegt sich im laufenden Jahr rund zwei Drittel über dem Vorjahresniveau. Wie die Bundesnetzagentur berichtet, wurden für den April 2017 Neuanlagen mit einer Leistung von 131,3 MWp gemeldet, 13,2 MWp sind auf die Errichtung von PV-Freiflächenanlagen zurück.

Nach vier Monaten des laufenden Jahres liegt der Solarzubau damit bei 482,1 MWp nach 292,8 MWp im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Zuwachs um 65 Prozent.

Biomassezubau bei 13 MW – Onshore-Windzubau bei 1.512 MW

Im Anlagenregister erhebt die Bundesnetzagentur auch den Zubau für die Technologiebereiche Wind onshore und Biomasse. Im Biomassebereich weist die Statistik der Netzbehörde einen Bruttozubau 12,8 MW in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres aus. Gegenüber der Vorjahresperiode, als ein Zubau von 9,3 MW registriert wurden, bedeutet das einen Zuwachs von 37 Prozent – allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Das sieht im Bereich der Onshore-Windkraft anders aus. Hier wurde zwischen Januar und April 2017 ein Bruttozubau von 1,52 GW festgestellt. Dem stehen aus der Vorjahresperiode 1,37 GW gegenüber. Daraus ergibt sich ein prozentualer Zuwachs um zehn Prozent.

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