Solarzubau in Deutschland zieht im Mai weiter an

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Der Solarzubau in Deutschland hat im Mai weiter angezogen. Mit 212,5 MWp wurde der Zubau des Vorjahresmonats in Höhe von exakt 100,0 MWp mehr als verdoppelt. In der Gesamtbilanz des bisherigen Jahresverlaufs zeigt sich ein deutliches Anziehen der Solarkonjunktur.

Waren im Vorjahr innerhalb der ersten fünf Monate 392,8 MWp bei der Netzbehörde gemeldet worden, sind es zwischen Januar und Mai 2017 bereits 694,5 MWp. Daraus ergibt sich ein Zuwachs von 76,8 Prozent im laufenden Jahr. Weitere Impulse kann sich die Branche vom Inkrafttreten des Mieterstromgesetzes erhoffen.

Im aktuellen Solarzubauwert für den Mai 2017 sind 76,4 MWp enthalten, die im Rahmen der PV-Freiflächenausschreibungen errichtet wurden. Damit entfällt im Mai ein gutes Drittel des Zubaus auf PV-Freiflächenanlagen.

Insgesamt sind in Deutschland inzwischen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 41,8 GW errichtet worden. Mehr als die Hälfte des installierten Gesamtbestands wurde in den Jahren 2010 bis 2012 errichtet, als der Solarzubau auf Jahresbasis zwischen sieben und acht Gigawatt erreicht hat.

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