Solarzubau im August bei lediglich 140 Megawatt – Degression sinkt auf 0,25 Prozent

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Der Zuwachs der Photovoltaik-Zubauzahlen im Juli war nur ein kurzes Aufflackern der Solarkonjunktur im Vorfeld des In-Kraft-Tretens der EEG-Reform. Nach den aktuellen Daten der Bundesnetzagentur ist der Markt im August schon wieder eingebrochen. Mit 140,1 MW wurde das zweitschwächste Monatsergebnis des laufenden Jahres erzielt. Vor einem Jahr hatte der Zubau im August noch bei 291,5 MW gelegen und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie im laufenden Jahr. Nach zwei Dritteln des Jahres summiert sich der Solarzubau in Deutschland auf 1.500 MW nach 2.401 MW im Vorjahr (-37,5 Prozent). Den aktuellen Ausbaustand der Photovoltaik in Deutschland gibt die Bundesnetzagentur mit 37,8 GW an. Der schwache Zubau hat jetzt zur Konsequenz, dass die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen im Zeitraum vom 1. Oktober 2014 bis zum 1. Dezember 2014 jeweils nur noch um 0,25 Prozent sinken. „Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 2.397 MW knapp unterhalb des im Rahmen der EEG-Reform gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 MW bis 2.600 MW“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Im letzten Berechnungszeitraum hatte der Zubau mit ca. 3.000 MW noch innerhalb des Zubaukorridors des alten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von 2012 (2.500 bis 3.500 MW) gelegen.

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