Solarzubau im April bei 225 MWp – kaum Schwung bei Mieterstrom

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Photovoltaik-Dach
Symbolbild (Quelle: tl6781 / stock.adobe.com)

Der Solarzubau in Deutschland hat im April mit 225,3 MWp einen Höchststand im bisherigen Jahresverlauf erreicht. Nach den Daten der Bundesnetzagentur lag der Zubau um 72 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Zubau enthalten sind 26,5 MWp, die im Rahmen von PV-Freiflächenanlagen realisiert wurden, deren Förderung im Zuge von Ausschreibungen ermittelt wird. Mit dem April-Zubau liegt der Photovoltaik-Zubau im laufenden Jahr bei 805,7 MWp und damit zwei Drittel über dem Vorjahreswert von 481,9 MWp.

Wie die Netzbehörde weiter berichtet, wurden zwischen Januar und April 2018 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.604 kWp zur Förderung im Rahmen des Mieterstromgesetzes gemeldet.

Förderung für 1,6 MW Mieterstromprojekte – möglich wären 500 MW

Insgesamt sind seit dem Startschuss für das Gesetz Mitte des vergangenen Jahres 2,84 MWp an Photovoltaikleistung für die Förderung über den Mieterstromzuschlag angemeldet worden – bei 108 Projekten ergibt sich eine mittlere Anlagengröße von 26,3 MWp pro Mieterstromprojekt, wobei Projekte in einer Spanne von 3,9 bis 86,9 kWp liegen.

Damit wird das Förderinstrument weiter nur sehr zögerlich angenommen. Förderfähig wäre jährlich ein Anlagenvolumen von 500 MWp.

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