Solaroffensive Hamburg gestartet

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Ein Bündnis aus Ökostromversorgern will den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Hamburg vorantreiben. Im Rahmen der Initiative „Solaroffensive Hamburg“ sollen bis 2020 5.000 zusätzliche Dachflächen mit Solaranlagen ausgestattet werden, teilt Hamburg Energie mit.

Neben Hamburg Energie gehören dem Bündnis Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom an sowie DZ-4, Energieversorger ENH und weitere Akteure aus Handel, Handwerk, Mieter- und Verbraucherschutz sowie der Wohnungswirtschaft.

Schub durch Mieterstromgesetz erwartet

Es wendet sich an Mieter und Vermieter, die über das neue Mieterstromgesetz günstige Konditionen für Photovoltaik-Strom ausnutzen sollten. Das Mieterstromgesetz wurde Ende Juni vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Ein Vermieter, der auf dem Dach seines Hauses eine Solaranlage hat, erhält nach dem neuen Gesetz einen staatlichen Zuschlag, wenn er den Strom an seine Mieter verkauft. Der Zuschuss kann pro Kilowattstunde bis 3,8 Cent betragen. 

Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., begrüßt wohnungswirtschaftlicher Sicht die Solaroffensive. „Sie kann die Beseitigung der noch bestehenden Hemmnisse für Photovoltaikstrom von den Dächern der Mehrfamilienhäuser sehr unterstützen.“ 

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