Sie wollen wissen, was sich aktuell in der Solarbranche tut? Mit unseren Splittern halten wir Sie über neue Deals, Geschäftszahlen oder Kooperationen auf dem Laufenden. (Beitragsbild: oraziopuccio – stock.adobe.com)

EEPro beginnt mit Bau des Solarparks Sonnenberg in Mecklenburg-Vorpommern
(20. Januar 2021)

Im Januar 2021 hat die niederbayerische EEPro GmbH die Bauarbeiten eines auf einer ehemaligen Deponie bei Pasewalk befindlichen Solarparks begonnen. Zunächst sollen die ersten zwei Teilprojekte (insgesamt 1,5 MWp) im 2. Quartal 2021 in Betrieb genommen werden. Zur Verwendung werden Solarmodule des Herstellers Phono Solar und Wechselrichter des Herstellers Huawei kommen. Da die Oberfläche der Deponie nur geringe Eindringtiefen erlaubt, wird als Untergestell ein spezielles Schraubsystem des Herstellers Jurchen verwendet. Der in den beiden Teilprojekten produzierte Strom wird in das öffentliche Netz der E.DIS AG einspeist werden. Die Teilprojekte verbleiben im Eigenbestand der EEPro GmbH und werden von einer niederbayerischen Raiffeisenbank fremdfinanziert. Das Investitionsvolumen beträgt rund eine Million €. Eine Erweiterung dieser Freiflächenanlage befindet sich nach Angaben des Unternehmens in Planung, „wobei hier auf eine Vergütung des erzeugten Stromes außerhalb des EEG-Vergütungssystems abgestellt wird“, wie es heißt.

Naturstrom bringt zwei Solarparks ans Netz
(5. Januar 2021)

Die Naturstrom AG hat kurz vor Jahresende 2020 zwei neue Solarparks entlang der A70 bei Scheßlitz und Stadelhofen in Betrieb genommen. Die Anlage bei Scheßlitz hat eine installierte Leistung von 8,2 MW, der Park im nahegelegenen Stadelhofen kommt auf 7,9 MW. Zusammengerechnet sollen die beiden Solarparks auf einer Fläche von insgesamt etwa 16 Hektar jährlich rund 16 Mio. kWh Ökostrom erzeugen.

In unmittelbarer Nähe zu den neuen Anlagen betreibt Naturstrom bereits die Bürgerwindparks Wattendorf und Scheßlitz-Königsfeld. Beide liegen jeweils in Luftlinie etwa fünf Kilometer von den Solarparks entfernt. So entstehen Synergien wie etwa die gemeinsame Nutzung des bestehenden Einspeisepunktes am Umspannwerk Würgau. Zusammengerechnet produzieren die bestehenden Bürgerwindparks und die zwei neuen Solarparks über 125 Mio. kWh pro Jahr.

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