Sie wollen wissen was sich aktuell in der Solarbranche tut? Mit unseren Splittern halten wir Sie über neue Deals, Geschäftszahlen oder Kooperationen auf dem Laufenden. (Beitragsbild: oraziopuccio – stock.adobe.com)

Berliner Volksbank erweitert Finanzierungsrahmen von Enpal
(16. Juli 2020)

Das Solar-Start-up Enpal hat erneut die Berliner Volksbank (BVB) als Refinanzierungspartner gewinnen können. Nachdem die Bank im vergangenen Jahr bereits 5 Mio. € investiert hatte, legt sie nun 20 Mio. € nach, wie Enpal berichtet. Mit dem zusätzlichen Darlehensvolumen erhöht sich das Refinanzierungsvolumen von Enpal auf 100 Mio. €. Mit dem zusätzlichen Kapital will Enpal mehr als 2.000 Kunden eine „Photovoltaiklösung ohne Anschaffungskosten“ ermöglichen.

Das Unternehmen bietet ein Solarleasing, bei dem Enpal für Installation, Wartung und Betrieb der Anlage verantwortlich zeichnet. Hausbesitzer können sich online ein Angebot erstellen lassen und direkt sehen, wie viel eine Solarmiete auf dem eigenen Hausdach kosten würde. Nach zwanzig Jahren gehört die PV-Anlage dann dem Hausbesitzer. Das Unternehmen hat große Ziele: In den nächsten sieben Jahren will Enpal über 5 Mio. Haushalte mit grüner Energie versorgen, derzeit hat Enpal nach eigenen Angaben mehr als 4.000 Mietkunden. Aktuell arbeiten bei Enpal nach Unternehmensangaben mehr als 200 Angestellte. Aktuell vermietet Enpal nur Solaranlagen, aber bald sollen auch Ökotarife, Speicher und regenerative Wärmelösungen hinzukommen.

Ecosia steigt bei Naturstrom-Solarpark Rottenbach ein
(09. Juli 2020)

Die Ecosia GmbH, Anbieterin der gleichnamigen Online-Suchmaschine, kooperiert bei der Vergrößerung ihres Erneuerbare-Energien-Portfolios mit der Naturstrom AG. Das Internetunternehmen beteilige sich dafür am Solarpark Rottenbach, dem bis dato größten Photovoltaik-Projekt des Öko-Energieversorgers, berichtet Naturstrom. Die an der bayerisch-thüringischen Landesgrenze gelegene Freiflächenanlage verfügt über eine Leistung von 13 MWp, ein Teil des erzeugten Stroms wird ohne EEG-Förderung direkt an die eigenen Kunden geliefert. Ecosia wird nun Teil der Betreibergesellschaft des Parks. Ecosia wolle so einen Beitrag zum schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien leisten.

Wemag errichtet 75-MW-Solarpark im Landkreis Rostock
(08. Juli 2020)

Im Auftrag der Wemag ist im Süden des Landkreises Rostock mit dem Bau eines Solarparks begonnen worden. Auf dem Gelände eines ehemaligen Kiestagebaus im Bereich Linstow entsteht auf einer Gesamtfläche von etwa 75 Hektar eine Photovoltaikanlage mit rund 190.000 Modulen, berichtet der Versorger. Nach Fertigstellung verfügt die Anlage über eine Leistung von rund 75 MWp. Der jährliche Ertrag soll bei 70 GWh liegen. Mit dem neuen Solarpark – dem größten, den die Wemag bislang errichtet hat – will das Energieunternehmen seinen Bestand an eigenen Öko-Kraftwerken weiter ausbauen. Die Umsetzung des Projektes erfolgt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Evangelischen württembergischen Landeskirche und der Wemag sowie weiteren Partnern. Die Inbetriebnahme des Solarparks ist für Ende 2020 geplant.

BayWa r.e. verkauft Floating PV-Anlage Bomhofsplas
(07. Juli 2020)

BayWa r.e. hat die schwimmende PV-Anlage im niederländischen Bomhofsplas an ein niederländisches Konsortium bestehend aus den Energiefonds Overijssel und Blauwvinger Energie sowie einem privaten Investor verkauft. Finanziert wurde der 27,4 MWp-Solarpark von ASN Groenprojectenfonds, die erstmalig ein Floating PV-Projekt unterstützt haben. Der Solarpark wurde auf einem 18-Hektar großen Baggersee bei Zwolle installiert. Das inzwischen vollständig in Betrieb genommene Projekt ist laut BayWa r.e. das größte seiner Art außerhalb Chinas und wurde von BayWa r.e. und deren niederländischen Tochtergesellschaft GroenLeven gebaut. Der erzeugte Strom wird der lokalen Bevölkerung und ansässigen Unternehmen über die örtliche Initiative Blauwvinger Energie direkt angeboten.

Encavis kauft Minderheitsbeteiligungen der französischen PV-Parks
(06. Juli 2020)

Die Encavis AG hat im Rahmen der Strategie „Fast Forward 2025“ ihr französisches Solarparkportfolio aufgestockt. Nach dem Erwerb der restlichen Anteil (15 Prozent) an den französischen Solarparks ist das Unternehmen nun alleiniger Eigentümerin von 12 weiteren Solarparks in Frankreich. Die Gesamtkapazität der Anlagen liegt bei 75 MW.

Im ersten Halbjahr 2020 hatte Encavis bereits bei dem spanischen Solargroßprojekt La Cabrera (200 MW Gesamtkapazität), dem Solarpark Brandenburg/Havel (18,7 MW Gesamtkapazität) und dem Solarpark Bitterfeld (6 MW Gesamtkapazität) ihre Beteiligungen auf 100 Prozent aufgestockt. „Wann immer sich für Encavis die Möglichkeit ergibt, fehlende Minderheitsanteile von Solarparks zu wirtschaftlich überzeugenden Konditionen zu erwerben, werden wir diese wahrnehmen“, sagt Christoph Husmann, CFO der Encavis AG.

BayWa r.e. stellt ersten Solarpark in Japan fertig
(12. Juni 2020)

Bildnachweis: BayWa r.e.

BayWa r.e. hat den 11,9-MW-Solarpark Kuwabarajo Mega Solar No.4 im Verwaltungsbezirk Kyushu Kagoshima in Izumi, Japan, in Betrieb genommen. Der Solarpark ist mit 31.248 Solarmodulen bestückt und erstreckt sich über eine Fläche von 24 Hektar. BayWa r.e. hat bereits mit dem Bau des zweiten Solarparks in Isohara im Verwaltungsbezirk Ibaraki nördlich von Tokio begonnen. Das 35 MW-Projekt soll 2021 abgeschlossen werden, gefolgt vom 50 MW-Solarpark Kobe im Jahr 2022.

Spanien: Steag-Solartochter mit weiterem Großauftrag
(9. Juni 2020)

Steag Solar Energy Solutions (SENS) kommt mit einem weiteren Großauftrag seinem 500-MW-Ziel auf dem spanischen Photovoltaik-Markt näher. In Südspanien sowie im Umland von Madrid sollen im Rahmen des Projekts 144 MW an Photovoltaikleistung installiert werden, berichtet das Unternehmen. Das Projekt umfasst ein Cluster aus zwölf PV-Parks. Erst kürzlich hatte sich SENS den Auftrag für das 180 MW-Projekt Tinosa gesichert, das ab Mitte 2020 in der Region Andalusien realisiert wird.

Für die Planung und Umsetzung werden die Experten der spanischen SENS-Tochter Steag Solar Energy Solutions Iberica verantwortlich sein, die die Parks als Generalunternehmer erstellen und schlüsselfertig übergeben sollen. Das neue Projekt-Cluster Colmena wurde gemeinsam mit dem Partner Circle Energy entwickelt.

Mit den Bauarbeiten für die ersten PV-Freiflächenanlagen könne nach erfolgreicher Genehmigung voraussichtlich im dritten Quartal 2020 begonnen werden, berichtet die Steag-Tochter. Bereits Ende dieses Jahres sollen die ersten beiden Standorte fertiggestellt sein. Die Fertigstellung aller Freiflächen-Solarparks ist für das Jahr 2022 geplant.

Encavis und Sunovis schließen Vertrag über 200 MW+ Solarportfolio
(5. Juni 2020)

Die Encavis AG schließt mit Sunovis einen Kooperationsvertrag über ein 200 MW+ großes Portfolio an subventionsfreien Solarprojekten in Deutschland. Für zwei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von etw 120 MW soll an zwei verschiedenen Standorten in Deutschland – voraussichtlich noch innerhalb eines Jahres – mit dem Bau begonnen werden, teilte Encavis mit.

Encavis übernimmt im Rahmen der Kooperation baureife Anlagen und ist für die Projekt-finanzierung sowie Gestaltung, Verhandlung und Abschluss des langfristigen Stromabnahmevertrags (PPA) verantwortlich. Sunovis ist als Generalunternehmer für die Realisierung dieser Photovoltaikkraftwerke verantwortlich und übernimmt das gesamte Leistungsspektrum der Projektentwicklung, sowie den Bau und die Wartung der Anlagen.

Es ist nicht die erste Kooperation der beiden Unternehmen. Im Jahr 2017 und 2019 hat die Sunovis GmbH bereits zwei Anlagen mit insgesamt 14,3 MW gebaut, die von Encavis erworben wurden.

Photon Energy beginnt mit Bau von zehn PV-Kraftwerken in Ungarn
(5. Juni 2020)

Nach der vor kurzem erfolgten Ankündigung des Baubeginns von zwei PV-Kraftwerken in Australien hat Phonon Energy den Bau von zehn PV-Kraftwerken in Ungarn mitgeteilt. Die Gesamtkapazität der Anlagen beläuft sich auf 14,1 MWp. Die zehn Kraftwerke werden in Püspökladány entstehen und sich über eine Fläche von 19,8 ha erstrecken. Der Strom wird in das Netz von E.ON Tiszántúli Áramhálózati Zrt. eingespeist.

Generalunternehmer für den Bau der Anlagen ist Photon Energy Solutions HU Kft., eine Tochtergesellschaft der Gruppe. Nach Anschluss an das Stromnetz wird das Monitoring, sowie Betrieb und Wartung der Solarkraftwerke langfristig durch Photon Energy Operations HU Kft., ebenfalls ein Tochterunternehmen der Gruppe, erfolgen. Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2020 geplant. Das ungarisches Eigenportfolio werde damit auf 49,1 MWp und das Gesamtportfolio von Photon Energy auf 88,6 MWp anwachsen.

Photon Energy erweitert PV-Portfolio in Australien um 14MWp
(29. Mai 2020)

Die Projektgesellschaften Leeton Solar Farm und Fivebough Solar Farm haben mit Infradebt Projektfinanzierungsverträge für zwei PV-Kraftwerke mit einer installierten Gesamtleistungvon 14 MWp im australischen Leeton unterzeichnet. Das hat Photon Energy, ein globales Solarstromlösungs- und Dienstleistungsunternehmen, zu dem die beiden Gesellschaften gehören, jetzt bekannt gegeben.

„Dies sind bisher die zwei größten Projekte, die in das Portfolio von Photon Energy aufgenommen werden, und unsere ersten Projekte, die wettbewerbsfähigen Strom auf am Markt verkaufen werden. Die Erfahrungen, die wir beim Betrieb der Kraftwerke sammeln, werden wir nutzen, um die Einnahmen auf dem Energiemarkt zu maximieren“, erklärte Michael Gartner, CTO der Gruppe und Geschäftsführer vonPhoton Energy Australia. Photon Energy decke den gesamten Lebenszyklus von Solarkraftwerken ab, beide Projekte wurden selbst entwickelt und sollen die ersten kommerziellen PV-Kraftwerke im Eigenbestand der Gruppe sein.

Photon Energy Engineering Australia Pty soll bei beiden Projekten die EPC-Leistungen erbringen. Die Inbetriebnahme sei für das 4. Quartal 2020 geplant, danach werde die langfristige Wartung von Photon Energy OperationsAustralia Pty Ltd. übernommen. Jedes Kraftwerk hat eine Netzanschlusskapazität von 4,95 MWp AC und eine installierte Kapazität von 7 MWp DC. Die PV-Kraftwerke Leeton und Fivebough werden am Stadtrand von Leeton, im Herzen des Bewässerungsgebiets Murrumbidgee, errichtet.

Neuer Photovoltaik-Ratgeber für Kommunen
(27. Mai 2020)

Eine neue Broschüre des Photovoltaik-Netzwerkes Baden-Württemberg zeigt den Kommunen vielfältige Handlungsoptionen auf – auch über die eigenen Liegenschaften hinaus – und unterstützt bei der solaren Energiewende vor Ort. Die Praxisbeispiele veranschaulichen, wie etwa die Solarpflicht auf Neubauten, Photovoltaik-Freiflächenanlagen oder Beratungsangebote in Kommunen funktionieren und weitere Akteure für Photovoltaik motiviert werden können. Mit der „Photovoltaik-Miete“ können Kommunen ohne Eigenkapital vom günstigen Sonnenstrom profitieren.

Die Broschüre „Photovoltaik in Kommunen“ wurde vom Solar Cluster Baden-Württemberg und der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie (DGS) im Rahmen des Projekts Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg ausgearbeitet. Printexemplare können bestellt werden bei: thomas.uhlandsolarcluster-bw.de.

Bürgerbeteiligung an „SBK Solardach 3“
(27. Mai 2020)

Das Projekt „SBK Solardach 3“ ist auf der Schwarmfinanzierungsplattform „LeihDeinerUmweltGeld.de“ online gegangen. Mit der auf 518.000 € limitierten Bürgerbeteiligung ermöglicht die SBK Solar 3 GmbH & Co. KG Bürgern die wirtschaftliche Teilhabe am Bau, Betrieb und Verkauf eines Photovoltaik-Kraftwerks in Sachsen-Anhalt. Es handelt sich bei dem Projekt um eine Co-Finanzierung mit der Plattform Ökovesting.  Die Anlage mit einer Nennleistung von 610,00 kWp soll auf Dachflächen in Halle an der Saale errichtet werden. Sie wird einen Jahresertrag von etwa 565.889 kWh erzeugen.

Anleger, die sich auf LeihDeinerUmweltGeld.de ab 100 € beteiligen können, erhalten für ihre Investition eine Rendite von 4,75 Prozent p.a. bei einer Laufzeit von 4 Jahren. Für Kurzentschlossene gibt es einen „Early-Investor-Bonus“: Anleger, die in den ersten 14 Tagen ab dem Zeitpunkt der Online-Stellung investieren, also bis zum 09.06.2020 um 23.59 Uhr, erhalten einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 0,50 Prozent p.a. – der Zinssatz erhöht sich damit auf 5,25 Prozent p.a.

Spanien: Steag-Tochter SENS errichtet PV-Parks mit 180 MW Leistung
(07. Mai 2020)

Die Würzburger Steag Solar Energy Solutions (SENS) GmbH, die seit Sommer 2019 Teil des Steag-Konzerns ist, errichtet in der andalusischen Region Almeria unter dem Projektnamen Tinosa vier Freiflächen-Solarparks mit insgesamt 180 MW installierter Leistung entstehen. Der jährliche Ertrag soll 380 GWh erreichen.

Der Auftrag umfasst Planung und Installation von schlüsselfertigen Anlagen sowie der dazugehörigen 220-Kilovolt (kV)-Netzanbindung. Die PV-Parks werden im Konsortium mit dem Projektentwickler Aurinka International gebaut. „Sofern die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dies zulassen, wird der Baubeginn des ersten Solarparks noch im zweiten Quartal 2020 sein“, heißt es bei der Steag. Zwei weitere Parks sollen voraussichtlich im Herbst dieses Jahres, für den letzten Abschnitt ist der Baubeginn für das Frühjahr 2021 vorgesehen.

Seit Erlass eines königlichen Dekrets im Jahr 2018 hat sich auf dem spanischen Markt für erneuerbare Energien einiges getan, berichtet SENS. Die weitreichende Liberalisierung und die ehrgeizigen Ziele des Nationalen Energie- und Klimaplans hätten zur Dynamisierung des Marktgeschehens „maßgeblich beigetragen“. Auch SENS, früher unter dem Namen Gildemeister energy solutions am Markt aktiv, spüre die wachsende Nachfrage sowohl im Großkundengeschäft als auch im Bereich der Industriekunden sowie beim Thema Eigenverbrauch.

RheinEnergie erweitert PV-Freiflächenanlage in Oberfranken
(05. Mai 2020)

Bildquelle: RheinEnergie

RheinEnergie hat ihre Photovoltaik-Freiflächenanlage im oberfränkischen Münchberg mit einer Leistung von 6,8 MW um weitere 6,5 MW Leistung erweitert. Die vergrößerte Anlage werde jährlich ca. 6,72 GWh Strom erzeugen. „Die Erweiterung der Freiflächenanlage in Münchberg ist ein weiterer Baustein unseres Engagements für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, das wir unvermindert fortsetzen“, sagt Achim Südmeier, Vertriebsvorstand der RheinEnergie. Bis zum Jahr 2025 werde man dafür 100 Mio. € investieren. Aktuell betreibt die RheinEnergie deutschlandweit 24 Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von ca. 34,7 MW sowie 26 Windparks mit insgesamt 107 Anlagen und einer installierten Leistung von über 210 MW.

Naturstrom bringt 13-MWp-Solarpark in Rottenbach ans Netz
(22. April 2020)

Im oberfränkischen Rottenbach hat die Naturstrom AG ihren mit 13 MWp bislang größten Solarpark ans Netz gebracht. Der jährliche Ertrag liegt den Prognosen zufolge bei 14,2 GWh. Ein Teil des Parks mit 3,2 MWp Leistung erhält keine EEG-Vergütung, Bau und Betrieb werden laut Naturstrom direkt über den Verkauf des produzierten Stroms an die eigenen Kunden refinanziert. Weitere gut 9 MWp des Solarparks hat Naturstrom nach einem Zuschlag in den EEG-Ausschreibungen in einem Korridor mit einem Abstand von 110 Metern von der Autobahn errichtet, diese erhalten eine Marktprämien-Vergütung abhängig vom Börsenpreis. Bereits 2018 hatte der Öko-Energieversorger in einem ersten Bauabschnitt 0,7 MWp errichtet, die eine feste Einspeisevergütung über das EEG erhalten.

GP JOULE stellt Solarpark Ganzlin pünktlich fertig
(17. April 2020)

Solarpark Ganzlin in der Fertigstellung (Bildnachweis: GP JOULE/ Fotograf Jörn Lehman)

Der Solarpark Ganzlin, im Landkreis Ludwigslust-Parchim, kann trotz Corona-Krise pünktlich im Mai fertig gestellt werden. Das teilt der Generalunternehmer GP JOULE mit. Nach nur acht Monaten Bauzeit könne „Deutschlands XXL-Solarprojekt“ 65 MW Leistung erbringen. 80.000 von insgesamt 165.000 Modulen stehen bereits. Das Solarprojekt entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube. Auftraggeber des Solarparks Ganzlin ist Clenergy Global Projects Hamburg.

 

ABO Wind bringt zweiten ungarischen Solarpark ans Netz
(16. April 2020)

Der Projektentwickler ABO Wind hat ein zweites Solarprojekt in Ungarn ans Netz gebracht. Der Solarpark mit 6,5 MW installierter Nennleistung (5,2 MW Anschlussleistung) befindet sich in der Nähe von Püspökladány im Osten des Landes. Das Projekt wurde innerhalb des Vergütungssystems KÁT genehmigt, das bis Ende 2016 galt, und hat Anspruch auf einen festen, inflationsindexierten Tarif von aktuell 33 HUF/kWh über einen Zeitraum von 20 Jahren ab Inbetriebnahme. Für neue Projekte ermittelt Ungarn mittlerweile – ähnlich wie etwa Deutschland – mittels Ausschreibungen die Vergütung für Solarstrom.

ABO Wind hat die beiden bereits errichteten Solarparks Püspökladány und Létavértes mit zusammen 12,7 MW Nennleistung zwischenzeitlich an den dänischen Investor Obton A/S verkauft. ABO Wind plane, sich in Ungarn mit weiteren Solarprojekten an Ausschreibungen zu beteiligen sowie Projekte für private Stromlieferverträge zu entwickeln und zusammen mit dem Endinvestor ans Netz zu bringen.

ABO Wind nimmt erstes Projekt in Afrika in Betrieb
(2. April 2020)

ABO Wind hat zwölf Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,5 MW in Tunesien in Betrieb genommen. Die Anlagen verteilen sich auf zwei Standorte und jeweils sechs Gebäude: In Testour wurden Solarmodule mit einer Leistung von 900 KW errichtet, in Medjez el Bab sind es 600 KW. Beide Siedlungen liegen rund 40 Kilometer südwestlich von Tunis. Eigentümer der Dachanlagen ist die tunesische Poulina Holding Group, die an den beiden Orten Aufzuchtfarmen für Hühnerküken betreibt. Poulina wird voraussichtlich 90 Prozent selbst verbrauchen und den Rest ins Netz einspeisen. „Auch wenn es sich um ein kleines Projekt handelt, freuen wir uns über unsere erste Inbetriebnahme in Afrika”, sagt Vorstand Jochen Ahn. Das Potenzial für erneuerbare Energien in Afrika sei riesig.

ING Gruppe vergrößert Finanzierungsspielraum für Enpal
(01. April 2020)

Das Solarunternehmen Enpal hat zusätzlich zu bereits bestehenden Darlehen von drei deutschen Bankenkonsortien eine weitere Bank für die Refinanzierung seines Solaranlagen-Mietmodells gewonnen. Mit dem Darlehen der ING verdoppele sich das durch Banken und Investoren finanzierte Anlagenvolumen der Enpal Gruppe auf insgesamt rund 80 Mio. €.

Enpal wurde 2017 gegründet und hat sich nach anfänglichem Verkauf von Solaranlagen an Eigenheimbesitzer Ende 2018 auf die Vermietung spezialisiert. In der Miete sind neben der Anlage auch Versicherung, Monitoring, Wartung und anfallende Reparaturen mit inbegriffen. Nach Ablauf des 20-jährigen Vertrags geht der Besitz der Anlage für einen symbolischen Euro an die Eigenheimbesitzer über. Mit dem Geschäftsmodell konnte Enpal nach eigenen Angaben rund 3.000 Mietkunden gewinnen. Damit sei das Unternehmen in kurzer Zeit zu den Marktführern in der Branche aufgestiegen.

Die ING ist den Angaben zufolge der erste internationale Finanzierungspartner, der das Mietmodell von Enpal unterstützt. Mit der Refinanzierung der ING könnten nun „im großen Stil“ weitere Anlagen gebaut werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein