Sie wollen wissen, was sich aktuell in der Solarbranche tut? Mit unseren Splittern halten wir Sie über neue Deals, Geschäftszahlen oder Kooperationen auf dem Laufenden. (Beitragsbild: oraziopuccio – stock.adobe.com)

100-MW-Solarpark in Fukushima soll 110 GWh Strom pro Jahr erzeugen
(08. April 2021)

Das 186 Hektar große Solarkraftwerk Azuma Kofuji soll im Frühjahr 2023 in Betrieb gehen (Bildquelle: juwi).

Juwi Shizen Energy, das 2013 gegründete Joint Venture zwischen dem deutschen Projektentwickler juwi und dem japanischen Entwickler von Wind- und Solarparks Shizen Energy, errichtet in Fukushima einen 100-MW-Solarpark. Gebaut wird die PV-Anlage im Kundenauftrag für die Canadian Solar Group. Im Frühjahr 2023 soll der Solarpark in Betrieb gehen.

Nach der Fertigstellung werde das „Azuma Kofuji Solar Power Plant“ rund 110 GWh Strom pro Jahr produzieren. Das Vorhaben ist laut juwi aktuell eines der größten Solarprojekte Japans und das größte Einzelprojekt in der Unternehmensgeschichte des japanischen Joint-Ventures. Aktuell hat juwi Shizen Energy verschiedene Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 300 MWp im Bau. In den vergangenen acht Jahren realisierte das Unternehmen in Japan rund 300 MW im Rahmen von EPC-Projekten.

„Fukushima steht für die schwerste Reaktorkatastrophe unserer Zeit und gleichzeitig für Aufbruch und Energiewende“, sagt Stephan Hansen, COO und Mitglied des juwi-Vorstands. „Durch den globalen Ausbau der erneuerbaren Energien haben sich Wind- und Solarenergie mittlerweile zu den kostengünstigsten Stromerzeugungstechnologien entwickelt, ohne die der Umbau der Weltwirtschaft in Richtung Treibhausgasneutralität nicht zu bewältigen sein wird.“

E.ON nimmt 10-MWp-Solarpark in der Oberpfalz in Betrieb
(18. März 2021)

E.ON hat einen neuen zehn MWp Solarpark in der Oberpfalz in Betrieb genommen. Es ist bereits der zweite Solarpark von E.ON im Gemeindegebiet der Stadt Berching. Ab sofort sollen die 18.762 Solarmodule mehr als elf GWh Strom pro Jahr produzieren. Über ein etwa drei Kilometer langes Erdkabel wird der Strom zu einer Übergabestation transportiert und dort in das Netz des Bayernwerks eingespeist. Wichtig sei E.ON sowohl in der Planungsphase als auch bei der Bau-Ausführung die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region gewesen, heißt es.

SENS realisiert Solarparks mit 244 MW in Apulien
(10. März 2021)

Steag Solar Energy Solutions (SENS) realisiert ein weiteres Photovoltaik-Cluster in Italien. Drei Solarparks mit insgesamt 244 MWp sollen ab Ende 2021 in der italienischen Region Apulien entstehen. Die drei Teilprojekte liegen alle in einem Umkreis von 20 km in der Provinz Foggia. Sie unterscheiden sich in Fläche und Gesamtkapazität, gelten jedoch alle als voll integrierte Landwirtschafts-PV-Projekte, die in Gebieten von intensivem Olivenanbau realisiert werden. SENS wird im Rahmen eines O&M-Vertrags auch über Entwicklung und Umsetzung des Projekts hinaus für die Betriebsführung der Parks Sorge tragen. Betreut wird das Projekt von der italienischen Tochtergesellschaft SENS Italia mit Sitz in Mailand und Lecce in Apulien.

Durch eine verstärkte politische Rückendeckung für PV-Projekte in Italien, soll sich die Frist bis zum Erhalt eines Genehmigungsbeschlusses für eine landwirtschaftliche PV-Anlage drastisch verkürzen, so SENS. Die italienische Regierung habe entschieden, eine technische Kommission einzurichten, die sich um die schnellere Umsetzung des integrierten nationalen Plans für Energie und Klima (P.N.I.E.C. – Plan nacional integrado de energía y clima 2021-2030) kümmert. Entsprechend könnten Projekte künftig schneller starten. Der italienische Plan für Energie und Klima rechne mit einem jährlichen PV-Zuwachs von 4 GWp. So sollen in den kommenden zehn Jahren bis 2030 40 GWp PV-Leistung entstehen.

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