Smart Home von innogy bindet ab sofort SMA Wechselrichter ein

1548

Photovoltaik-Wechselrichter des hessischen Weltmarktführers SMA Solar Technology können ab sofort direkt in die Haussteuerung innogy SmartHome eingebunden werden. Das gab der Essener Energiekonzern bekannt.

Voraussetzung für die Einbindung der Geräte ist, dass sie über die Schnittstelle „Speedwire“ verfügen. Neben den Wechselrichtern ließen sich nun auch SMA Sunny Island-basierte Batteriespeicher wie der Mercedes-Benz Energiespeicher HOME in die App integrieren. Die Nutzung von Sonnenstrom vom eigenen kann dabei helfen, Stromkosten zu reduzieren. Das gilt insbesondere für neuere PV-Anlagen, die nicht mehr von der hohen Einspeisevergütung früherer Jahre profitieren. Durch intelligentes Energiemanagement lassen sich beispielsweise Spül- oder Waschmaschine, Trockner und Teichpumpe automatisch einschalten, wenn die Sonne scheint. Zudem werden von innogy SmartHome alle Daten über Erzeugung und Verbrauch auf dem Smartphone angezeigt.

Auch biete das System die Möglichkeit, per App von unterwegs einzugreifen, um die vernetzten Geräte im Haus zu steuern. Innogy installiert eigene Solaranlagen immer „Speicher-ready“, um Batteriespeicher einbinden zu können. Bei den Mercedes-Benz- und Storage flex-Batteriespeichern ist das innogy SmartHome bereits eingeschlossen. Mit entsprechenden Systemen ließen sich rund 70 Prozent des Sonnenstroms vom eigenen Dach selbst nutzen. Eine Besonderheit stelle die Verknüpfung von Sonnenstrom und Mobilität dar. Über die innogy Lade-Box ist die Haussteuerung im Stande, ein Elektroauto immer dann aufzuladen, wenn es zu Hause parkt und viel Solarstrom auf dem Dach erzeugt wird oder im Batteriespeicher vorhanden ist.

Lesen Sie auch:

Starkes Wachstum in der Haustechnik- und Gebäudetechnik-Branche durch neue Technologien

Geschäftsmodelle für Energieversorger: Kunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein