Jeder zweite (56 Prozent) von 1.000 im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) befragten Bundesbürgern denkt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Dabei trauen sie den digitalen Technologien beim Klimaschutz grundsätzlich viel zu, etwa intelligenten Stromnetzen, digitaler Heizungstechnik und smarter Mobilität.

82 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass eine intelligente digitale Heizungssteuerung in Privatwohnungen den Energieverbrauch deutlich reduzieren kann. Knapp ebenso viele (80 Prozent) halten digitale und intelligente Stromnetze für notwendig, um die Stromversorgung auch in Zukunft sicherzustellen. Drei Viertel (76 Prozent) sagen, dass digitale und intelligente Stromnetze die Nutzung von regenerativen Energien wie Solar- und Windkraft fördern können.

Mit Blick auf den Mobilitätssektor erwarten 73 Prozent, dass eine digitale Verkehrssteuerung Staus vermeiden und so den CO2-Ausstoß reduzieren kann. Zwei Drittel (66 Prozent) meinen, dass in Zukunft autonome Autos helfen werden, Emissionen zu reduzieren. „Künstliche Intelligenz, wie sie etwa beim autonomen Fahren zum Einsatz kommt, birgt zweifelsohne ein enormes Klimaschutzpotenzial. Autonomes Fahren führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung im Straßenverkehr und kann im Zusammenspiel mit einer intelligenten Verkehrssteuerung Staus und Standzeiten in erheblichem Maß verringern“, erklärt der Präsident des Digitalverbandes, Achim Berg.

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Themen wie künstliche Intelligenz, Blockchain und 3D-Druck stehen auch für Nachhaltigkeit

„Mit zu Smart Grids umgebauten Stromnetzen können wir den Energieverbrauch senken und Netzlasten besser steuern, Lieferketten werden durch Blockchain-Technologie effizienter und nachhaltiger und in der Landwirtschaft tragen digitale Anwendungen und Sensoren dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu verringern“, meint Berg. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain und 3D-Druck stünden nicht nur für Wachstum, sondern auch für Nachhaltigkeit, und innovative Klimatechnologien würden immer mehr zum wirtschaftlichen Standortfaktor. 

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