Smart Grid: Siemens und AÜW gründen Joint Venture egrid

1608

Siemens und die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW), Kempten, haben ein Joint Venture namens egrid gegründet, um die Ergebnisse aus den beiden gemeinsamen Smart-Grid-Forschungsprojekten Irene und Iren2 in Wildpoldsried kommerziell umzusetzen. Vereinbart wurde, dass Siemens 49 Prozent der Anteile des AÜW-Tochterunternehmens egrid applications & consulting GmbH übernehmen wird, teilte Siemens mit. Die Transaktion stehe bis zur Zustimmung der Wettbewerbsbehörden unter Vorbehalt.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll innovative Beratungsangebote für Verteilnetzbetreiber anbieten sowie bestehende Angebote kontinuierlich weiterentwickeln. Bei den Beratungsleistungen des Joint Venture stehen „Intelligenz statt Kupfer“-Lösungen für den smarten Netzausbau im Mittelpunkt. Die wesentlichen Handlungsfelder sollen die Einbindung großer Leistungen aus dezentralen Erzeugungsanlagen sowie die intelligente Steuerung des Verteilnetzes sein.

AÜW-Geschäftsführer Michael Lucke erklärte, dass die Ergebnisse aus Wildpoldsried gezeigt hätten, dass das Stromnetz wesentlich größere Reserven habe als gedacht: „Diese Erkenntnis und das Wissen darüber, warum das so ist, bildet die Grundlage für unser Gemeinschaftsunternehmen mit Siemens.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein