SMA und MVV bieten Lösung zur Direktvermarktung von Solarstrom ab 100 kWp Leistung

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Freiflächenanlage-Photovoltaik
Symbolbild PV-Park (Quelle: mvtstockshot / stock.adobe.com)

Mit SMA SPOT starten SMA Solar Technology und MVV Energie jetzt ein gemeinsames Angebot zur Direktvermarktung von Solaranlagen ab 100 kWp Leistung. Zum ersten Mal gibt es damit in Deutschland eine wirtschaftliche Direktvermarktungslösung für Solaranlagen dieser Größe, die auch den Eigenstrombedarf-Anteil berücksichtigt, teilte das das Mannheimer Energieunternehmen jetzt mit.

Das EEG sieht für PV-Anlagen mit einer Leistung ab 100 kWp die Direktvermarktung des erzeugten Stroms vor. Die bisher am Markt verfügbaren Lösungen seien häufig teuer und kompliziert. Das neue gemeinsame Leistungsangebot von SMA und MVV sei wirtschaftlich attraktiv, weil damit keine weiteren Zusatzgeräte für die Fernsteuerung der PV-Anlagen erforderlich seien.

Diese Kommunikationstechnik sei bereits in den Lösungen von SMA für gewerbliche PV-Anlagen enthalten. Dadurch verringere sich die Komplexität deutlich.

Laut SMA Vorstand Operations und Technologie Jürgen Reinert beinhalten die SMA-Lösungen für gewerbliche Solaranlagen auf Basis der Energiemanagement-Plattform Ennexos alle für den digitalen Energiehandel nötigen Komponenten. Die MVV übernimmt dann durch abgestimmte Schnittstellen und Prozesse die komplette Abwicklung zur Einbindung in den Strommarkt.

Nach Angaben von MVV profitiert beispielsweise der Bio-Geflügelhof Sonnenei im hessischen Alheim-Heinebach seit Januar 2018 von der Direktvermarktung mit SMA SPOT. Mit einer 250 kWp Solaranlage und intelligentem Energiemanagement mit Ennexos deckt der Bio-Hof rund 45 Prozent seines Strombedarfs ab und erfüllt die vom EEG vorgeschriebene Direktvermarktung des eigenen Solarstroms.

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