SMA Solar bleibt trotz Preisverfalls in der Gewinnzone

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Der Solartechnikhersteller SMA Solar hat sich im ersten Halbjahr anders als viele andere Unternehmen der Photovoltaikbranche noch relativ gut geschlagen. Eine dank Vorzieheffekten weiter hohe Nachfrage nach Wechselrichtern in Europa sorgte bei dem Unternehmen aus Niestetal unter dem Strich für ein Plus. Allerdings wurde das Niveau des Vorjahreszeitraums wegen des Preisverfalls bei weitem nicht erreicht, zudem konnte die Gesellschaft die aktuellen Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte, ging der Überschuss um 19 Prozent auf 59,4 Mio. € zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 83,7 Mio. € ebenfalls 19 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz indes legte um 16,6 Prozent auf 833,7 Mio. € zu. Das lag auch am guten Auslandsgeschäft. Die Prognose für das Gesamtjahr hob das Unternehmen am unteren Ende an. Für das Gesamtjahr erwartet SMA nun einen Umsatz von 1,3 bis 1,5 Mrd. €. Das operative Ergebnis soll 100 bis 150 Mio. € betragen. Bisher hatte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon einen Umsatzrückgang von 1,7 Mrd. € im Vorjahr auf 1,2 bis 1,5 Mrd. € als realistisch erachtet und ein EBIT von 60 bis 150 Mio. €. 2011 waren es noch 166 Mio. €.


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