SMA Solar bestätigt Prognose für das laufende Jahr

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Der Vorstand des weltweit führenden Wechselrichters SMA Solar aus Niestetal hat die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2012 bestätigt. Sie sieht bei einem Umsatz von 1,3 Mrd. € bis 1,5 Mrd. € ein operatives Ergebnis (EBIT) von 100 Mio. € bis 150 Mio. € vor. Das entspricht einer EBIT-Marge von 8 Prozent bis 10 Prozent. Für das kommende Jahr geht der SMA-Vorstand aufgrund der massiven Förderkürzungen für die Photovoltaik in Europa von einem deutlichen Nachfragerückgang und zunehmenden Preisdruck aus und rechnet mit einem Umsatz zwischen 900 Mio. € und 1,3 Mrd. € sowie einem im besten Fall ausgeglichenen Ergebnis. Dem Unternehmen ist es gelungen, den Absatz im dritten Quartal 2012 auf 5,9 GW zu steigern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um 9,5 Prozent. Der Umsatz der SMA Gruppe lag mit 1.196 Mio. € auf Vorjahresniveau (1.192 Mio. €). Der Brutto-Auslandsumsatz blieb mit 659,7 Mio. € ebenfalls konstant (Vorjahr: 656 Mio. €). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beziffert SMA Solar nach neun Monaten auf 116 Mio. € (Vorjahr: 178,3 Mio. €), im ersten Halbjahr hatte das EBIT bei 83,7 Mio. € gelegen (EUWID 33/2012). Die EBIT-Marge liege mit 9,7 Prozent (Vorjahr: 15 %) am oberen Ende der Ergebnisprognose, heißt es weiter. Der Konzernüberschuss betrug 81 Mio. € (Vorjahr: 126,4 Mio. €). In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte SMA den Angaben zufolge einen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich höheren Brutto-Cashflow von 149,5 Mio. € (Vorjahr: 124,6 Mio. €). Der Anstieg um 20 Prozent unterstreiche die Fähigkeit von SMA, „auch unter anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen frei verfügbare Mittel zu generieren“. Mit einer Eigenkapitalquote von 59 Prozent (31. Dezember 2011: 57,4 Prozent) und einer Nettoliquidität von 425,8 Mio. € (31. Dezember 2011: 473,3 Mio. €) verfüge SMA weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur und könne die weitere Entwicklung aus eigener Kraft finanzieren, heißt es weiter. SMA habe in den vergangenen Monaten insbesondere in den Bereichen Einkauf und Entwicklung die Weichen gestellt, um die Herstellungskosten weiter zu senken und ab 2014 mit komplett neuen Produktplattformen an den Markt heranzutreten. „Wir werden uns hier mit technologischen Innovationen für die Regelung von Solar-Diesel-Hybrid-Systemen, ein intelligentes Energiemanagement für die Optimierung des Eigenverbrauchs sowie Systemlösungen für solare Großkraftwerke vom Wettbewerb absetzen“, kündigte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon an.

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