Sixt investiert in mobilen Ladeservice „Chargery“

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Der Autovermieter Sixt investiert in das Berliner Start-up „Chargery“, einen mobilen Ladeservice für Elektrofahrzeuge. Chargery sei eine flexible Alternative zur bislang wenig ausgebauten Ladeinfrastruktur, teilte Sixt mit. Der Autovermieter will den Service künftig für die Vermietung seiner Elektroflotte nutzen und steigt mit einer geringen Beteiligung in das Unternehmen ein.

Wie funktioniert Chargery? Die Mitarbeiter des Start-ups machen sich per Fahrrad mit einer entsprechend großen Powerbank im Gepäck auf den Weg zum leergefahrenen Auto, unabhängig vom aktuellen Standort. Der Akku wird an das Fahrzeug angeschlossen, gesichert und nach Beendigung der Ladezeit wieder abgeholt. Der Ladevorgang betrage für ein kleines E-Auto etwa viereinhalb Stunden.

Neben dem mobilen Aufladen bietet Chargery auch weitere Dienstleistungen wie die Innenraumreinigung der E-Fahrzeuge oder kleinere Wartungsarbeiten an. Das Angebot von Chargery ist bisher nur in Berlin verfügbar. Der Ausbau in weiteren Großstädten Deutschlands und Europas sei jedoch für den Beginn des kommenden Jahres geplant.

Sixt verfügt in seiner Flotte unter anderem über die Elektromodelle BMW i3 und BMW i8 sowie verschiedene Hybridfahrzeuge. Mit Chargery will Sixt seinen Kunden eine zuverlässige Ladeinfrastruktur auf ihren Fahrten bieten und so die Reichweite der E-Fahrzeuge verlängern.

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