Siemens Gamesa: Weiterer Verlust in Q3 erwartet – Nauen neuer CEO

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Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) erwartet zusätzliche Projektkosten im dritten Quartal, die neben den finanziellen Auswirkungen durch COVID-19 zu einem negativen Ebit führen werden. Das Management geht nicht davon aus, dass der erwartete positive Ebit im vierten Quartal die negative Entwicklung für das gesamte Geschäftsjahr vollständig ausgleicht, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Eine schnelle Stabilisierung des Onshore-Bereichs erhofft sich das Board of Directors durch den neuen CEO, Andreas Nauen (55). Nauen hat bislang die Offshore-Aktivitäten des Unternehmens geleitet und wurde gestern mit sofortiger Wirkung zum neuen CEO ernannt. Der CEO-Vertrag mit Markus Tacke sei einvernehmlich beendet worden, teilte Siemens Gamesa mit. Ein neuer CEO für den Offshore-Bereich werde demnächst bekannt gegeben.

Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibe aber die langfristige Perspektive für die Branche und für Siemens Gamesa  attraktiv. Zum 31. März 2020 verfügte das Unternehmen über einen Rekordauftragsbestand von 28,6 Mrd. € (+21 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Aufgrund seiner breiten geographischen Aufstellung und seiner Technologieführerschaft sieht sich das Unternehmen zudem gut positioniert, um von den Wachstumsaussichten des Sektors zu profitieren.

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