Siemens Gamesa verbessert Ergebnis im zweiten Quartal

Umsatzplus auf 2,24 Mrd. € / Ebit-Marge wächst auf 8,4 Prozent

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Quelle: Siemens Gamesa

Siemens Gamesa Renewable Energy konnte sein Ergebnis im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (30. September) verbessern. Wie den heute veröffentlichten Zahlen für den Zeitraum Januar bis März zu entnehmen ist, hat das Unternehmen weitere Zuwächse beim Auftragseingang generiert. Auch die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis legten zu.

Nach drei aufeinander folgenden Quartalen mit Zuwächsen beim Auftragseingang hat der Auftragsbestand 22,04 Mrd. € erreicht und liegt wieder auf dem Höchststand vom März 2017. Im Zeitraum Januar bis März hat Siemens Gamesa mehr als 3,0 Mrd. € an Festaufträgen unterschrieben. Nach Geschäftsbereichen schloss das zweite Quartal 2018 mit einem Rekordauftragseingang im Onshore-Bereich von knapp 2,5 GW, was einem Zuwachs von rund 54 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Auftragseingang im Offshore-Bereich spiegelt laut Siemens Gamesa die erwartete Volatilität mit 328 MW an Festaufträgen wider.

Finanzielle Performance entspricht der Prognose

Die finanzielle Performance des Konzerns im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2018 entspricht der Prognose. Der Umsatz belief sich in Q2 auf 2,24 Mrd. € und damit auf rund 5 Prozent mehr als in Q1 (2,13 Mrd. €). Im ersten Halbjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 4,37 Mrd. € erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das allerdings einem Minus von rund 26 Prozent.

Ebit-Marge wächst auf 8,4 Prozent

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg in Q2 um 42 Prozent auf 189 Mio. € (Q1: 133 Mio. €) und die Ebit-Marge legte von 6,3 Prozent in Q1 auf 8,4 Prozent zu. Das Ergebnis wurde durch Einmaleffekte positiv beeinflusst. Im ersten Halbjahr erreichte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern 322 Mio. € und die Ebit-Marge 7,4 Prozent. Daraus resultierte ein Quartalsüberschuss von 35 Mio. € (Q1: – 35 Mio. €) einschließlich der Auswirkungen von Restrukturierungs- und Integrationskosten, die im ersten Halbjahr zu einem Nullergebnis führten.

Bis Ende November 2019 wird Siemens Gamesa bis zu 213 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Die Maßnahme findet im Rahmen eines globalen Restrukturierungsprogramms statt, mit dem der Konzern weiter Kosten senken will.

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