Siemens Gamesa stattet mehrere Windparks in USA aus

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Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) meldet Auftragseingänge über mehr als 310 Windenergieanlagen unterschiedlicher Bauart für fünf Projekte in den Vereinigten Staaten.

Die Bestellungen umfassen Anlagen unterschiedlicher Leistungsklassen und Rotordurchmesser aus dem gesamten Onshore-Anlagenprogramm des zusammengeschlossenen Unternehmens: 92 Turbinen des Typs SWT-2.3-108, 144 Einheiten der leistungsgesteigerten SWT-2.625-120 und 74 Anlagen des Modells G126-2.625 MW wird Siemens Gamesa an den unterschiedlichen Standorten errichten.

Zusammen werden die fünf Onshore-Windkraftwerke eine Energiemenge produzieren, die den Strombedarf von fast 240.000 US-Haushalten deckt, teilt das Unternehmen mit.

Auftrag über 67 Turbinen für Windpark in Norwegen

Die Maschinenhäuser und Rotornaben für die bestellten SWT-2.3-108 und SWT-2.625-120 Anlagen wird das Unternehmen im Siemens Gamesa Werk in Hutchinson fertigen. Der größte Teil der Rotorblätter für alle fünf Projekte soll in der unternehmenseigenen Rotorblattfabrik in Fort Madison hergestellt werden, alle übrigen sollen von anderen nordamerikanischen Unternehmensstandorten geliefert werden.

Erst vorige Woche hat Siemens Gamesa den Auftrag zur Lieferung und Errichtung von 67 Windturbinen für das Projekt Nordlicht in Norwegen erhalten. Der Projektstandort befindet sich westlich der Stadt Tromsø im Norden Norwegens auf zwei benachbarten Bergkuppen. Auf dem Berg Kvitfjell entstehen 47 Anlagen, weitere 20 installiert das Unternehmen auf dem Berg Raudfjell. Die Anlagen werden hier mit einer Leistung von je 4,2 Megawatt (MW) eingerichtet und verleihen dem Windkraftwerk eine Gesamtleistung von 281,4 MW. Zusätzlich schloss der Betreiber einen Langzeitwartungsvertrag ab, der eine erweiterte Betriebszeit der Anlagen abdeckt.

Ärztekammer Westfalen-Lippe an Projekt beteiligt

Hauptanteilseigner an dem Projekt ist das berufsständische Versorgungswerk „Ärzteversorgung Westfalen-Lippe“ (ÄVWL), dessen Investition vom Finanzdienstleister Prime Capital gesteuert und verwaltet wird. Die ÄVWL ist eine Einrichtung der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Sie gehört zu den größten Versorgungswerken Deutschlands. Als Co-Investor unterstützt darüber hinaus die Siemens Financial Services Division das Projekt. Netzanschluss und Stromübertragungstechnik werden von der Siemens Energy Management-Division geliefert.

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