Siemens: Erneut Wachstum bei Wind Power and Renewables

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Die Siemens Divisionen Wind Power and Renewables und Energy Management haben wie bereits im ersten Quartal auch im zweiten Quartal 2017 sowohl mehr Umsatz als auch ein größeres Ergebnis als im entsprechenden Vorjahresquartal erzielt. In der Division Wind Power and Renewables erhielt das sehr stark angestiegene Volumen aus Großaufträgen in Höhe von 3,142 (2,140) Mrd. € einen 1,4-Mrd.-€-Auftrag für einen Offshore-Windpark und Serviceleistungen in Deutschland sowie mehrere weitere Großaufträge in jeder der drei Berichtsregionen, heißt es in der Ergebnisveröffentlichung Q2 GJ 2017 (1. Januar bis 31. März 2017). Ebenfalls enthalten ist ein 1,2-Mrd.-€-Auftrag für einen Offshore-Windpark und Serviceleistungen im Vereinigten Königreich. Die Umsatzerlöse stiegen auf 1,516 (1,460) Mrd. €, sie wuchsen im Onshore- und im Servicegeschäft. Geografisch betrachtet legte der Umsatz vor allem in Asien und Australien zu. Das Ergebnis der Division stieg um 13 Prozent auf 155 Mio. €, bei einer Ergebnismarge von 10,3 (9,4) Prozent. Eine hohe Profitabilität ergab sich in der Division dem Bericht zufolge durch verbesserte Produktivität, positive Effekte in Zusammenhang mit der Abarbeitung von Projekten, eine höhere Kapazitätsauslastung sowie einen höheren Beitrag des Servicegeschäfts.

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In der Siemens Division Energy Management wurde dem Bericht zufolge ein beträchtliches Auftragswachstum erzielt, hauptsächlich aufgrund eines hohen Volumens aus Großaufträgen, darunter ein Großauftrag im Lösungsgeschäft im Nahen und Mittleren Osten sowie ein Großauftrag für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung von 0,4 Mrd. € in Indien. Der Auftragseingang betrug 3,558 Mrd. € nach 2,958 Mrd. € im Vorjahresquartal. Daneben stiegen die Umsatzerlöse um elf Prozent auf 2,996 Mrd. €. Der Erlösanstieg war in allen Geschäften und allen drei Berichtsregionen zu verzeichnen, ausschlaggebend waren Zuwächse in den Stromübertragungsgeschäften der Division, heißt es. Profitabilitätsverbesserungen gab es auf breiter Basis, angeführt vom Geschäft mit Hochspannungsprodukten. Das Ergebnis lag bei 225 (172) Mio. €, bei einer Ergebnismarge von 7,5 (6,3) Prozent.

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