Einen Energiespeicher für die Offshore-Industrie bietet der Technologiekonzern Siemens an. Beim Angebot „Siemens BlueVault“ geht es dem Konzern aber nicht in erster Linie um die Offshore-Windindustrie. Vielmehr zielt die Energiespeicherlösung auf die Offshore-Öl- und Gasindustrie ab. Mit dem Energiespeicher sollen „Emissionen und Risiken in besonders schwierigen Einsatzumgebungen“ verringert werden, heißt es seitens Siemens.

Die auf Lithium-Ionen-Batterien basierende Lösung eigne sich sowohl für rein elektrische als auch für hybride Energiespeicheranwendungen. Gewährleistet werden sollen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und die Minimierung der CO2-Emissionen.

Vollständig robotisiertes und digitalisiertes Werk in Norwegen geplant

Aufbauend auf seiner Forschung und Entwicklung und seiner Erfahrung mit Offshore-Betriebsumgebungen will Siemens ein vollständig robotisiertes und digitalisiertes Werk in Norwegen eröffnen, in dem Energiespeichertechnologien für Öl- und Gasanwendungen im Marine- und Offshore-Bereich entwickelt und hergestellt werden sollen.

„Diese Batteriespeicherlösungen für Marine- und Offshore-Umgebungen eignen sich auch für Offshore-Windparks“, erläutert Siemens. Auf längere Sicht plant Siemens nach eigenen Angaben, mit seinem Know-how eine emissionsarme Offshore-Plattform zu entwickeln.

Für das neue Energiespeichersystem habe Siemens bereits mehrere Aufträge erhalten. Das erste System werde der Konzern voraussichtlich in diesem Sommer ausliefern.

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