Senvion schließt Exklusivitätsvereinbarung mit Siemens Gamesa über Kaufverhandlungen

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Der angeschlagene Windenergieanlagenhersteller Senvion hat heute eine nicht-bindende Exklusivitätsvereinbarung mit Siemens Gamesa abgeschlossen, in dessen Rahmen Senvion die Verhandlungen über den Erwerb ausgewählter europäischer Service- und On-shore-Assets Geschäfte fortführt. Die Vereinbarung wurde vom Gläubigerausschuss einstimmig genehmigt, teilte das Unternehmen mit. Der Weg für eine mögliche Transaktion wurde durch die Zustimmung der Gläubigerversammlungen zu den vorgelegten Insolvenzplänen am 11. September ermöglicht. Die Parteien treten damit in die Schlussphase der Verhandlungen ein. Eine finale Entscheidung wird bis Ende September erwartet.

Die finanziellen Mittel zur Sicherstellung der Betriebsfortführung bis zum Abschluss bindender Vereinbarungen lägen vor, heißt es. Die Fortführungsprojekte für Windkraftanlagen werden fortgesetzt und sichern die Arbeitsplätze in der Produktion in den nächsten Monaten, teilweise bis in den Sommer 2020. Für die übrigen Geschäftsfelder prüft das Unternehmen weiterhin Optionen und setzt die Verhandlungen mit Investoren fort.

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„Die heutige Ankündigung bedeutet, dass wir kurz davor stehen, einen sicheren Hafen für einen wesentlichen Teil des Unternehmens und seiner Mitarbeiter zu finden“, sagt Senvion-CEO Yves Rannou. „Unter diesen schwierigen Umständen sind das positive Nachrichten.“

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