Senvion: Offshore-Windpark Trianel Borkum II kann in nächste Entwicklungsphase gehen

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Der Windenergieanlagenhersteller Senvion hat den Abschluss und das Inkrafttreten des Vertrags für den Trianel Windpark Borkum II bekanntgegeben. Die Notice to Proceed wurde Ende April von der Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co KG bestätigt, heißt es. Der bedingte Vertrag über die Lieferung und Wartung von Turbinen für das Offshore-Projekt Trianel Windpark Borkum II (TWBII) wurde bereits im September 2016 unterzeichnet. Mit dem Vertragsabschluss kann das Projekt nun in die nächste Entwicklungsphase gehen.

Der Offshore-Windpark TWBII soll aus 32 Senvion-Turbinen des Typs 6.2M152 mit Power-Upgrade bestehen und in Wassertiefen von 25 bis 35 Metern installiert werden. Mit jährlich rund 800 Mio. kWh werde der Windpark genug Strom erzeugen, um durchschnittlich 210.000 Haushalte zu versorgen. TWBII soll 45 km nördlich der Insel Borkum in der deutschen Nordsee, unweit des Offshore-Windparks alpha ventus, entstehen. Dieser wurde 2009 in Betrieb genommen und umfasst sechs Offshore-Turbinen des Typs 5M126 von Senvion. Die Lieferung der Turbinenkomponenten ist für Frühling 2019 angesetzt, so der Windenergieanlagenhersteller.

Die Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG (TWBII) wurde im Jahr 2015 als Joint Venture aus dem Oldenburger Versorger EWE AG und des Stadtwerkebündnisses Trianel gegründet, um die zweite Phase des Trianel Windparks Borkum mit weiteren 200 MW zu entwickeln. Shareholder von Trianel Windpark Borkum II sind die EWE AG (37,5 Prozent), ewz Offshore Borkum GmbH (24,51 Prozent) und 17 deutsche Stadtwerke gemeinsam mit Trianel (37,99 Prozent).

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