Senvion liefert vier verschiedene Turbinentypen nach Österreich

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Der Hamburger Windanlagenbauer Senvion hat Verträge zur Lieferung von 20 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 62 Megawatt (MW) für vier Projekte in Niederösterreich unterzeichnet. Geschlossen wurden die Verträge mit der Windkraft Simonsfeld AG (WKS).

Bei den Aufträgen für die vier Windparks kommen vier verschiedenen Turbinentypen, von der Starkwind- bis zur Schwachwindturbine, zum Einsatz. Die Windenergieanlagen werden auf Nabenhöhen von 100 Metern bis 160 Metern installiert. 

Vier Anlagen sind für den Windpark Poysdorf-Wilfersdorf V (Typ 3.4M140), vier Anlagen für den Windpark Dürnkrut II (Typ 3.2M122 NES), zwei für das Repowering-Projekt Hipples II (Typ MM100) sowie zehn Anlagen für das Repowering-Projekt Prinzendorf III (Typ 3.2M114). 18 Anlagen sind Dreimegawatt-Anlagen, die beiden Anlagen für Hipples II sind Zweimegawatt-Anlagen. Mit 160 Metern Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von rund 140 Metern werden die Anlagen in Poysdorf die bisher größten und leistungsstärksten Anlagen sein, die die Windkraft Simonsfeld je errichtet hat, berichtet das Unternehmen.

Für alle vier Projekte hat Senvion Full-Service-Verträge für einen Zeitraum von 15 Jahren und einer Option auf Verlängerung von bis zu 20 Jahren abgeschlossen. Für die Windparks ist ein Realisierungszeitraum von 2018 bis 2020/21 vorgesehen.

Errichtung ab 2018

Die Errichtung von insgesamt sechs neuen Anlagen in den Windparks Dürnkrut II und Hipples II erfolgt bereits im kommenden Jahr gemeinsam mit sieben neuen Anlagen im Windpark Kreuzstetten IV. 2019 folgen dann die vier neuen Windenergieanlagen in Poysdorf und Wilfersdorf. Abhängig von einem entsprechenden Förderkontingent und dem geplanten Netzausbau können die 10 Windkraftanlagen in Prinzendorf III voraussichtlich ab 2022 errichtet werden.

„Mit der geplanten Stromproduktion aus den neuen Windparks werden wir unsere Gesamtproduktion in den kommenden Jahren um mehr als die Hälfte steigern können. Damit werden wir unseren Beitrag zum Ausbau Erneuerbarer Energie und zum Erreichen der Klimaziele leisten,“ so WKS-Vorstand Martin Steininger.

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