Senvion installiert erste Schwachwindturbine 3.4M140 EBC

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Mit der Installation des ersten Prototyps der Turbine 3.4M140 EBC will der Windanlagenbauer Senvion den Markt für Schwachwindturbinen aufmischen. Die Windenergieanlage ist mit einem geräuschoptimierten Rotorblattprofil und einer neuen Rotorblattsteuerung zur Verringerung der Turbinenbelastung ausgestattet, wie das Unternehmen mitteilt. So könne der Prototyp in Heckelberg trotz niedriger Windgeschwindigkeiten jährlich knapp 3.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Vorgestellt hatte Senvion die Anlage im September 2015 bei der HUSUM Wind. Die Serienfertigung der Senvion 3.4M140 mit Nabenhöhen von 110 Metern und 130 Metern wird gegen Ende dieses Jahres anlaufen. Mit seinem im Verhältnis zu den Vorgängermodellen größeren Rotor und seinen 68 Meter langen Rotorblättern bei den gegebenen Turmhöhen eigne sich dieser Anlagentyp besonders gut für windschwache Standorte wie Waldgebiete und Gebirge, heißt es weiter.

Die Senvion 3.4M140 EBC sei eine der leisesten Windenergieanlagen auf dem Markt. Die lastreduzierende Rotorblattsteuerung sorge zugleich für ein kosteneffizientes Design. “Diese Entwicklung geht mit einer erheblichen Senkung der Stromgestehungskosten einher und macht deutlich, dass auch windschwache Binnenlandstandorte rentabel sein können”, sagte Jürgen Geißinger, CEO von Senvion.

Wie das Unternehmen weiter ausführt, ist die Senvion 3.4M140 mit dem Next Electrical System (NES) ausgestattet, das Senvion auf der HANNOVER MESSE 2015 für die 3.XM-Serie präsentierte. Das getriebebasierte Konzept mit Asynchrongenerator und Vollumrichter ermöglicht eine stabile Netzeinspeisung und erfüllt die zukünftigen Netzanforderungen zahlreicher Märkte.

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