Sektorkopplung und “Strom 2030”: Wohin steuert das BMWi?

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Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Stellungnahmen zum „Impulspapier Strom 2030“ aus dem September 2016 ausgewertet und zusammengefasst. Das Ministerium zeigt sich unbeirrt in seiner Bewertung, dass die Sektorkopplung kommen muss. Und dass sie einen Schwerpunkt auf strombasierte Kopplungstechnologien für die Bereiche Wärme und Verkehr setzen muss.

Dem Ergebnispapier „Strom 2030“ ist der Titel und ein Sonderthemenbereich der Ausgabe 23/2017 von EUWID Neue Energie gewidmet. Teil der Analysen ist dabei auch die vom BMWi ebenfalls ausgewertete Konsultation des Grünbuchs Energieeffizienz. Alle Themen der Ausgabe finden Sie hier.

Sektorkopplung: Künftige Ausgestaltung für strategische Entscheidungen schon heute wichtig

Die Strategie des BMWi ist für die Energiewirtschaft von großer Bedeutung, da das Ministerium die Richtung vorgibt, in die sich die Rahmenbedingungen verändern sollen. Inwieweit die jetzt präzisierten Entwicklungslinien sich tatsächlich realisieren, steht auf einem anderen Blatt, zumal die Bundestagswahl einen Kurswechsel bringen könnte. Welche Perspektiven sich für die Bioenergiebranche im Rahmen der Sektorkopplungsstrategie des BMWi auftun, lesen Sie ebenfalls in der aktuellen Ausgabe des Brancheninformationsdienstes. Die Bioenergieunternehmen können dazu beitragen, die erforderliche Flexibilität der Versorgungssysteme zu erhöhen. Vor allem aber wird von der Branche selbst ein Höchstmaß an Flexibilität gefordert. Denn manche Geschäftsmodelle werden künftig nicht mehr funktionieren, dafür bieten sich neue Chancen, wenn es den Akteuren gelingt, rechtzeitig umzusteuern.

Welche Trends haben ees Europe und Intersolar gezeigt?

Ein weiterer Schwerpunkt der heute erschienenen Ausgabe von EUWID Neue Energie liegt auf dem Rückblick auf die Doppelmesse Intersolar / ees Europe. Welche technologischen Perspektiven sich im Bereich der Solarenergie, aber auch im Bereich der Speicherung von Solarstrom abzeichnen, ist Gegenstand der Berichterstattung des aktuellen Hefts.

Weitere Themen in EUWID Neue Energie 23/2017:

  • Ergebnispapier: „Bioenergie kann Anteil an Energieverbrauch perspektivisch erhöhen“:Die Biomasseströme und die Nutzungspfade werden sich in den kommenden Jahren verändern. Grund zu breiter Skepsis gibt es aber für die Bioenergie nicht – das Ergebnispapier des BMWi zeigt manche Perspektiven.
  • AGFW setzt neben KWK und Fernwärme auf Energieeffizienz und Sektorkopplung: Die Energiewende im Wärmemarkt bedeutet Energieeffizienz, Sektorkopplung und CO2-Reduktion mit KWK und Fernwärme. Das ist eine von sieben Kernthesen des Energieeffizienzverbands AGFW zur Bundestagswahl 2017.
  • Offshore-Windenergie: Dynamisches Wachstum in Deutschland und weltweit: Weltweit sind im vergangenen Jahr 2.321 MW Offshore-Windleistung neu ans Netz gegangen. Deutschland liegt mit 818 MW vorne, noch vor den Niederlanden China, Großbritannien, Vietnam und Südkorea.

EUWID Neue Energie begleitet Energieversorger, Anlagenbetreiber, Netzbetreiber und Innovatoren auf dem Weg zum Energiesystem der Zukunft mit Nachrichten, Dossiers und Hintergründen. Ein unverbindliches Testpaket können Sie hier bestellen.

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