Sektorkopplung, Power-to-X, Smart Grids wichtige Themen für Energieexperten

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Deutschlands Energie-Experten sehen in den Bereichen Sektorkopplung, Power-to-X, Smart Grids und Smart Metering wichtige Handlungsschwerpunkte, nach dem Kohleausstieg, der CO2-Bepreisung und dem Ausbau erneuerbarer Energie. Das geht aus einer Umfrage im Kontext der Berliner Energietage hervor, in deren Rahmen rund 1.000 Personen befragt wurden.

Im Gebäudebereich werden Quartierskonzepte als vordringliche Maßnahme zur Umsetzung der Energiewende gesehen. Erst dann folgen mit einigem Abstand erneuerbare Energien, „smarte“ Gebäudetechnik sowie die Modernisierung der Heizungsanlage. Insgesamt wird die gesellschaftliche Akzeptanz von Energiewende und Klimaschutz von den Experten und Fachleuten aus den energiewendenahen Branchen überaus skeptisch beurteilt.

Im Rahmen der Umfrage gaben zwei Drittel der Teilnehmer an, dass sie davon ausgehen, dass die Energiewende bei der breiten Bevölkerung Deutschlands ihrer Einschätzung nach auf Desinteresse stoße oder sogar als Belastung empfunden würde.

Klartext-Umfrage
Quelle: EUMB

Die soziale Ausgewogenheit als auch die Beteiligungsmöglichkeiten an der Energiewende erhielten sogar deutlich schlechtere Bewertungen als noch im Jahr 2017, als die Klartext-Umfrage erstmalig durchgeführt wurde. Rund 70 Prozent der Befragten gaben in diesen Bereichen jeweils negative Einschätzungen ab.

Ebenso steht es um die ökologische Ausgestaltung der Energiewende, die im Mittel und in Schulnoten gesprochen gerade einmal mit einer guten 4 plus bewertet wird. Die Einschätzung der wirtschaftlichen Ausgestaltung der Energiewende erhält „immerhin“ eine 3 minus, berichtet die Energie- und Umwelt-Managementberatung Pöschk (EUMB), die die Befragung „Klartext: Energiewende 2018“ von Ende April bis Anfang Mai durchgeführt hat.

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