Schokoladenfabrik setzt auf KWK-Energiekonzept

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Die Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG, nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Herstellung von Bio- und Fairtrade Schokolade, setzt in seiner Fabrik im ostwestfälischen Herford auf ein modernes Energiekonzept mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Für die Produktion von 22.500 Tonnen Schokolade im Jahr benötigt das Unternehmen ganzjährig Wärme, Kälte und Strom. Um Kosten und Ressourcen zu sparen, wurde eine neue Energiezentrale errichtet und dort die Erzeugung von Strom, Heiß-, Warm- und Kaltwasser gebündelt.

Von der neuen Energiezentrale aus versorgen ein 800 kW-Blockheizkraftwerk des Berliner Herstellers SES Energiesysteme GmbH, eine Adsorptionskältemaschine sowie ein zuschaltbarer Spitzenlastkessel die Schokoladenproduktion mit Energie. Weinrich sei damit in der Lage, zwei Drittel des Strombedarfs der Schokolo aus Eigenerzeugung zu decken und gleichzeitig 1.924 Tonnen CO2 im Jahr einzusparen, geht aus einer Mitteilung von SES hervor. Die neuen Anlagen ersetzen einen in die Jahre gekommenen zentralen Dampfkessel und dezentrale Kälteanlagen.

„Schokolade ist Saisongeschäft, entsprechend wichtig war der Umbau der Energieversorgung noch im Sommer“, erklärt SES-Prokurist Michael Urbansky. Die aktuelle Herbstware wurde bereits energieeffizient produziert.“

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