Sachsen-Anhalt hat großes Potenzial für Sektorkopplung

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Sachsen-Anhalt hat ein großes Potenzial für die Nutzung von erneuerbarem Strom für die Bereitstellung von Wärme. Das schreibt das Landesenergieministerium, das die Potenziale der Sektorkopplung und Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien im Wärmebereich in Sachsen-Anhalt in einer jetzt vorgelegten Studie hat untersuchen lassen, in einer Mitteilung.

In Sachsen-Anhalt werde viel Strom aus erneuerbaren Energien produziert, und der regenerativen Strom, den die Netze nicht aufnehmen können, könne zur Wärmeproduktion genutzt werden. Dazu gebe es eine gute Anlageninfrastruktur, zum Beispiel rund 100 größere und kleinere Fern- und Nahwärmenetze, mit denen sich die Wärme aus den Speichern effektiv verteilen lasse. Das Gesamtpotenzial liegt laut der Studie bei einer CO2 Einsparung von bis zu 120.000 Tonnen im Jahr bis 2025. Das entspricht 0,5 Prozent der CO2 Emissionen in Sachsen-Anhalt.

„Die Ergebnisse der Studie sollen im nächsten Jahr in den Prozess zur Erstellung eines integrierten Klima- und Energiekonzepts der Landesregierung einfließen“, erklärte die Energieministerin von Sachsen-Anhalt, Prof. Claudia Dalbert (Grüne).

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