RWE und der große Schritt auf den Solarmarkt

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Mit der Übernahme von Belectric Solar & Battery glückt der Zukunftssparte innogy des RWE-Konzerns ein großer Schritt auf den Solarmarkt. Es ist gerade einmal fünf Jahre her, als der damalige RWE-Chef Jürgen Großmann in einer Rede beim Wirtschaftsrat der CDU spottete, mit PV könne man „nicht mal sein iPad aufladen“. Fünf Jahre sind mit Blick auf die Entwicklung der Solarstromerzeugung eine halbe Ewigkeit, und das Tempo des weltweiten Durchbruchs der Technologie dürfte nicht nur Großmann überrascht haben. Die Kosten der Solarstromerzeugung unterbieten gerade einen Rekord nach dem anderen. In Chile wurde in einer Stromausschreibung zuletzt ein Projekt mit einem Angebotspreis von umgerechnet 2,6 ct/kWh bezuschlagt, ein Preis, der nach Analysen von Bloomberg New Energy Finance weder von erneuerbaren, noch von fossilen Energieträgern jemals subventionsfrei unterboten wurde. EUWID Neue Energie berichtet auf dem Titel der jetzt erschienenen Ausgabe 35/2016 über die Akquisition von Belectric durch innogy. Insgesamt umfasst die am 31. August veröffentlichte Publikation 92 Nachrichten, Berichte und Analysen auf 32 Seiten und zeichnet das aktuelle Geschehen rund um den Umbau der Energiesysteme in kompakter Form nach. Eine Übersicht über alle Themen der Ausgabe findet sich hier. Kurz vor Redaktionsschluss lief die Meldung über die Einigung des Bundeswirtschaftsministeriums mit der Europäischen Kommission in Sachen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz über die Ticker. Nachdem es bereits bei der Förderung der erneuerbaren Energien einen grundlegenden Umstieg auf Ausschreibungen gab, soll künftig auch die KWK-Förderung ausgeschrieben werden. EUWID Neue Energie stellt die wichtigsten Aspekte der Absprachen von BMWi und EU-Kommission dar. Im zunehmend wichtigen Themenbereich Energiespeicherung informiert EUWID neben der Belectric-Übernahme durch innogy unter anderem auch über die Pläne des deutsch-estnischen Speicherherstellers Skeleton zur Massenfertigung von Superkondensatoren und über die Potenziale und Grenzen von Bergwerken als Energiespeichern. Weitere Berichte in der jetzt erschienenen Ausgabe des Brancheninformationsdienstes befassen sich unter anderem mit den Hürden des Contracting in der Wohnungswirtschaft und der großen Treue von Ölheizungsbesitzern zur Technologie.

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