Ruhrgebiet beim Zukunftsthema Wasserstoff gut aufgestellt

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Symbolbild-Wasserstoff
Quelle: malp - stock.adobe.com

Das Ruhrgebiet besitzt sehr gute Voraussetzungen, beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland eine führende Rolle zu spielen. Das geht aus einer Studie hervor, die das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Regionalverbands Ruhr erstellt hat. „In der Region gebe es bereits viele Unternehmen mit Erfahrungen auf diesem Gebiet“, sagte Hanno Kempermann, Leiter Branchen und Regionen in der IW Consult. Zudem seien im Ruhrgebiet international bestens vernetzte Forschungseinrichtungen angesiedelt. Es gebe eine gute Zusammenarbeit der Unternehmen und die Infrastruktur sei bereits gut ausgebaut.

Neben dem Ruhrgebiet wiesen in Deutschland die Regionen Stuttgart und München die besten Ausgangsbedingungen für einen schnellen Markthochlauf der Wasserstofftechnologien auf, heißt es in der Studie. Die Autoren empfehlen, eine nationale Koordinierungsstelle für Wasserstoffprojekte einzurichten. Sie sollte im Ruhrgebiet angesiedelt werden, „weil keine zweite Region in Deutschland eine so breite Wasserstoffexpertise vorweisen kann“, sagte Kempermann laut Mitteilung. Für die Studie hatte das IW unter anderem Datenbanken ausgewertet und Mitglieder des nationalen Wasserstoffrats befragt. (dpa/EUWID)

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