PV-Freiflächen und Wind an Land: Infos zum Gebotstermin Oktober

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Solarenergie Windkraft Bioenergie
Symbolbild (Quelle: Massimo Cavallo / Fotolia)

Der 1. Oktober ist der nächste Gebotstermin für Ausschreibungen in den Technologiebereichen Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windenergie onshore. Bei den PV-Anlagen geht es um ein Gebotsvolumen von 150 MW, im Bereich der Windenergie an Land werden 675 MW ausgeschrieben.

Bei der Photovoltaik ist der Höchstwert der zulässigen Angebote auf nur noch 7,50 ct/kWh gesunken, nachdem zuletzt noch bis zu 8,40 ct/kWh geboten werden durften. Zulässig sind auch Gebote für Projekte auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten – soweit die Bundesländer für eine entsprechende Nutzung von Flächen den Weg frei gemacht haben. Bislang gibt es entsprechende Regelungen in Baden-Württemberg (maximal 100 MW pro Jahr, von denen aktuell noch 88,4 MW verfügbar sind), Bayern (70 Zuschläge, 40 sind noch verfügbar), Hessen (35 MW, 31 MW noch frei), Rheinland-Pfalz (50 MW, davon noch 25,6 MW nicht genutzt) und im Saarland (100 MW, davon noch 92,5 MW verfügbar).

Die gewichteten Zuschlagspreise im Bereich der Photovoltaik-Freiflächen haben sich im laufenden Jahr uneinheitlich entwickelt. Nach 4,80 ct/kWh bei den Februar-Ausschreibungen wurden im März 6,59 ct/kWh festgestellt. Im Juni sank der Zuschlagspreis wieder auf 5,47 ct/kWh.

Höchstwert bei Windenergie an Land unverändert bei 6,20 ct/kWh

Der Höchstwert im Bereich der Windenergie an Land liegt unverändert bei 6,20 ct/kWh. Im Netzausbaugebiet liegt die Obergrenze 239,2 MW, dieser Wert ist Ergebnis einer proportionalen Aufteilung des Jahresvolumens von maximal 902 MW im Jahr 2019 auf die Gebotstermine, wobei nicht genutzte Kontingente wiederum auf die Folgetermine verteilt werden. Eine bindende Restriktion hat die Schwelle bislang nicht dargestellt.

Zuletzt waren die Ausschreibungsrunden bei der Windenergie an Land deutlich unterzeichnet. Der gewichtete Zuschlagswert lag bei den bisherigen drei Runden im Jahr 2019 auf oder knapp unter dem zulässigen Höchstwert von 6,20 ct/kWh.

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