Produktion von Wind- und Solarstrom steigt im ersten Jahresdrittel auf 25,6 TWh

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Im ersten Drittel des laufenden Jahres sind aus Wind- und Solaranlagen bereits 25,6 TWh Strom erzeugt worden. Das entspricht etwa dem Jahresbedarf von 6,5 Mio. Vierpersonenhaushalten mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 kWh. Gegenüber der entsprechenden Wind- und Solarstromproduktion des Vorjahres entspricht das einem Zuwachs um knapp 30 Prozent, wie sich aus den aktuellen Einspeisedaten der Übertragungsnetzbetreiber ergibt. Der Zuwachs verteilt sich dabei gleichmäßig auf beide Erzeugungsbereiche. Windkraftanlagen in Deutschland haben zwischen Januar und April bereits mehr als 19 TWh Strom produziert. Vor allem der stürmische Januar hat ein Wachstum von der Windeinspeisemenge mit sich gebracht, aber auch der Märzwert liegt deutlich über dem Vorjahresniveau. Dagegen wurde im April mit 3,4 TWh etwas weniger Strom eingespeist als im April 2011 (3,5 TWh). Bei der Solarstromproduktion zeigt sich ein Anstieg der Stromerzeugung im ersten Drittel des Jahres von 5 auf 6,5 TWh. Der Zuwachs im April fällt mit 15 Prozent moderater aus, nachdem die Solarstromerzeugung in den ersten drei Monaten des Jahres jeweils 40 Prozent oder mehr über dem Niveau des vergangenen Jahres gelegen hatte.


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