Probleme beim Fabrikaufbau zwingen Vestas zu neuer Prognose für 2011

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Der weltgrößte Windkraftanlagenbauer Vestas hat wegen Problemen beim Aufbau einer Fabrik in Lübeck-Travemünde seine Prognose für dieses Jahr deutlich zurückgenommen. Statt sieben Mrd. € erwarten die Dänen nun nur noch einen Umsatz von 6,4 Mrd. €, wie das Unternehmen am Montag in Randers mitteilte. Der Gewinn gerät durch die Verzögerungen in Deutschland noch stärker unter Druck. Die operative Marge dürfte statt bei sieben nur noch bei vier Prozent liegen, hieß es. Die Produktion laufe nicht wie geplant an, erklärte das Unternehmen. Laut Vorstandschef Ditlev Engel wäre „unverantwortlich“ gewesen, das Projekt auf Kosten von Sicherheit und Qualität zu beschleunigen. Es werde nun im kommenden Jahr fertig gestellt. Er betonte, dass die Gewinne in Travemünde trotzdem weiter befriedigend seien. Weitere Verzögerungen in dem neuen Werk sind laut Vestas nicht auszuschließen.

Analysten gaben sich misstrauisch ob der Erklärung für die Prognosesenkung. Commerzbank-Analyst Sebastian Growe äußerte Zweifel daran, dass allein die Probleme in Deutschland zu dieser deutlichen Warnung geführt haben sollen. Vielmehr ließ sie bei Beobachtern die Sorge wachsen, das Marktumfeld habe sich verschlechtert.

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