EUWID Neue Energie begleitet über drei Top-Dossiers systematisch und strukturiert die Entwicklungen in den Bereichen Power Purchase Agreements (PPA), Power-to-Gas und Post-EEG. In allen drei Themenfeldern hat sich in jüngster Vergangenheit eine Menge getan – und die drei Themen sind inhaltlich miteinander verknüpft. Grund genug für einen aktuellen Überblick.

Power Purchase Agreements (PPA)

Das Thema PPA gewinnt in Deutschland immer mehr Bedeutung. Im Bereich der Neuprojekte werden Power Purchase Agreements zunehmend in Anspruch genommen, insbesondere im Solarbereich. Ein aktuelles Beispiel bietet das PPA-Modell, das Vattenfall und die Telekom-Tochter Power&Air Solutions abgeschlossen haben. Die Tochter des IT-Konzerns wird ab 2021 Solarstrom aus einem 60-MW-Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern beziehen.

Warum PPA-Modelle in diesem Technologiesegment immer attraktiver werden, zeigt nicht zuletzt die jüngste EEG-Ausschreibungsrunde für Freiflächen-PV-Anlagen. Hier setzte sich ein Projekt mit einem Gebotspreis von 3,55 ct/kWh durch – ein Preis, der auf dem Level des gegenwärtig sehr niedrigen Großhandelsstrompreisniveaus liegt.

Die letzten Aktualisierungen im PPA-Dossier.

Im Bereich der Windenergie, die gegenwärtig ohnehin durch ein tiefes Tal schreitet, sind es bislang vor allem die Post-EEG-Projekte, die in PPA-Modelle eingearbeitet werden. Hier ist es nicht zuletzt der norwegische Energiedienstleister Statkraft, der innovative Stromliefermodelle für die Industrie entwickelt und dabei auch auf Post-EEG-Anlagen setzt. Für die Betreiber der entsprechenden Anlagen eine positive Entwicklung.

Das Dossier Power Purchase Agreements (PPA): Potenzial zum Megatrend wird fortlaufend aktualisiert und bietet Anlagenbetreibern, Finanzierern, Versorgern und Unternehmen einen vertieften Einblick in die Thematik. Gemeinsam mit einem gedruckten Report zum Thema kann der Zugang zum kompletten Dossier mit sämtlichen hinterlegten Inhalten zum Preis von 49 € zzgl. MwSt. und Versandkosten ohne Abonnementbindung erworben werden. Premiumabonnenten von EUWID Neue Energie haben den Globalzugriff auf sämtliche Inhalte print und online.

Post-EEG

Neben den Windenergie-Anlagenbetreibern blickt vor allem die Bioenergiebranche mit einigen Sorgen auf den Beginn der Post-EEG-Phase. Im Widerspruch zum systemischen Mehrwert der Bioenergie bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien sei ein Weiterbetrieb für den Großteil der Anlagen derzeit schwierig, sagt DBFZ-Experte Martin Dotzauer. Insbesondere der Teil, der weitergehende Anforderungen an die Umweltwirkung oder Effizienz nicht so einfach erfüllen könne, werde unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wahrscheinlich nicht erfolgreich in die Post-EEG-Phase eintreten können. 

Das Post-EEG-Portal bietet einen Komplettüberblick über alle Fragen rund um das Auslaufen der EEG-Förderung.

Etwas entspannter ist die Situation im Bereich der Photovoltaik. Hier bietet sich in vielen Fällen die Umrüstung von Volleinspeiseanlagen in PV-Installationen für den Eigenverbrauch an. Angesichts der hohen Haushaltsstrompreise sind entsprechende Modelle in vielen Fällen auch wirtschaftlich attraktiv. In vielen Fällen, aber eben auch nicht immer. Nicht überall ist der Eigenverbrauch in signifikanter Größenordnung möglich. Und hier könnte die aktuelle Rechtslage dazu führen, dass funktionierende Anlagen rückgebaut werden. Einen möglichen Ausweg diskutiert das Umweltbundesamt in einem aktuellen Papier.

Das EUWID-Dossier „Was mache ich mit meiner EEG-Anlage nach dem Ende der Förderung“ ist inzwischen zu einem eigenständigen Portal ausgebaut worden. Es bietet den Zugriff auf weit mehr als 100 Informationsquellen, Berichte, Analysen und Handlungsempfehlungen rund um das Thema Post-EEG. Der Zugang zum Dossier ist Teil des Premiumabonnements von EUWID Neue Energie. Wie im Falle von PPA und Power-to-Gas ist aber auch bei diesem Thema ein Einzelkauf ohne Abonnementbindung möglich. Mehr zu dem Angebot finden Sie hier.

Power-to-Gas

Auch das dritte EUWID-Top-Dossier widmet sich einem Megatrend der Energiewende. In dem Fall handelt es sich um den von der Politik zunehmend angestrebten Einstieg in eine Wasserstoffwirtschaft. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Deutschland zur Nummer eins in Sachen Wasserstoff machen. Für manchen Beobachter steht hier der zweite Schritt aktuell (zu) stark im Fokus, denn für „grünen Wasserstoff“ wird grüner Strom benötigt – und hier sind die Signale am Markt aktuell eher restriktiv (Lesen Sie zu den Erzeugungsformen von Wasserstoff den Artikel Wie wird Wasserstoff hergestellt?)

Eine Vielzahl an Aktualisierungen für das PtG-Dossier hat der Februar gebracht.

Der BMWi-Entwurf für eine Nationale Wasserstoffstrategie sieht vor, dass bis 2030 ein Anteil von 20 Prozent des deutschen Wasserstoffverbrauchs CO2-frei bereitgestellt werden soll. Die Industrie hat dem Entwurf zufolge hervorragende Voraussetzungen, zum nationalen Vorreiter beim Markthochlauf von Wasserstofftechnologien zu werden. Der heimische Grünstrom dürfte bei einer forcierten Sektorkopplung aber knapp werden, insbesondere dann, wenn der Ausbau der Erneuerbaren auf dem aktuellen Niveau fortgeführt wird.

Der Blick der Politik geht bereits ins Ausland. Hoffnungen liegen auf dem EU-Binnenmarkt und einer ertragreichen Offshore-Stromerzeugung in der Nordsee. Partnerschaften werden aber auch außerhalb der EU angestrebt. Eine Studie des Hydrogen-Council zeigt, welche Technologieoptionen es für den internationalen Transport von Wasserstoff es gibt und wie sich die Kosten voraussichtlich entwickeln werden.

Technologien, Anwendungsgebiete und Kosten: Das EUWID-Dossier „Power-to-Gas: Potenziale, Grenzen und Geschäftsmodelle“ bereitet die vielschichtigen Entwicklungen rund um den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft strukturiert auf. Wie bei den anderen EUWID-Dossiers werden tagesaktuelle Entwicklungen systematisch in den Hintergrund eingearbeitet, so dass der Leser zu jedem Zeitpunkt den Kontext zur Verfügung hat und die Recherchetiefe selbst steuern kann. Premium-Abonnenten von EUWID Neue Energie haben den Globalzugriff auf sämtliche Dossiers mit den dort hinterlegten Artikeln, Übersichten, Tabellen und Erläuterungen. Für 49 € zzgl. MwSt. und Versand können die Inhalte zum Thema PtG auch separat erworben werden, eine Abonnementbindung entsteht dadurch nicht.

Geschäftsmodell Energiewende: Diese Produkte passen zu Ihrem Informationsbedarf

(Quelle für Beitragsbild: Nokhoog – stock.adobe.com)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein