In rund zehn Monaten fallen die ersten EEG-Anlagen aus ihrem 20-jährigen Förderzeitraum. Wie es danach weiter geht, ist eine betriebswirtschaftliche Entscheidung der Betreiber. Die Entscheidung hat aber auch für die Energiewende weitreichende Folgen. Entsprechend wächst die Zahl der Vorschläge, wie der in den ausgeförderten EEG-Anlagen erzeugte Strom auch künftig für die Energiewende nutzbar bleibt.

Das ZSW hat sich im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) mit der Frage befasst, wie Photovoltaikstrom aus Post-EEG-PV-Anlagen weiter für die Energiewende verfügbar gemacht werden kann. Nach aktueller Rechtslage müssen die Anlagenbetreiber für den Strom, den sie nach dem Förderende ins Netz einspeisen wollen, einen Direktvermarkter vorweisen. Gerade für kleine Anlagen sind die Kosten der Direktvermarktung aber voraussichtlich höher als die möglichen Erträge. Ein Ausweg könnte in der Durchleitung des Marktwerts an die Betreiber liegen. Wie ein entsprechendes Modell aussehen könnte und welche rechtlichen Fragestellungen zu beachten sind, lesen Sie auf dem Titel der jetzt erschienenen Ausgabe 9.2020 von EUWID Neue Energie.

Im Bereich der Bioenergie sind die Post-EEG-Fragen noch drängender als im PV-Bereich, da ein nicht unerheblicher Teil der in Deutschland installierten Bioenergieanlagen bereits zum Start des EEG errichtet wurde. Und anders als im Bereich der PV und der dort oft sinnvollen Umrüstung auf Eigenverbrauchsanlagen steht kein „Königsweg“ für die Post-EEG-Phase zur Verfügung. Lesen Sie hier, welches Fazit die Wissenschaftler des DBFZ mit Blick auf den aktuellen Stand der Post-EEG-Debatte ziehen.

Im EUWID-Marktbericht für NawaRo-Holz, den Sie ebenfalls in der jetzt veröffentlichten Ausgabe von EUWID Neue Energie finden, lesen Sie, welche Entwicklung für die Bioenergie auf der Rohstoffbeschaffungsseite aktuell zu beobachten ist. Hier gibt es gegenwärtig eine regional abweichende Entwicklung. (Beitragsbild: auremar – stock.adobe.com)

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