Vor etwas mehr als einem Jahr hat EUWID Neue Energie begonnen, das Thema „Post-EEG“ über ein Fachdossier im Internet zu strukturieren. Das Dossier ist seitdem mehr als 80 Mal aktualisiert und fortlaufend an den neuesten Informationsstand angepasst und weiterentwickelt worden. Nach einem Jahr haben wir nun den aktuellen Stand in einem neuen gedruckten Report zusammengefasst.

Der Leittext des jetzt erschienenen Reports mit dem Titel „Post-EEG im Jahr 2020: Die Uhr tickt“ findet sich auch auf dem Titel der Ausgabe 47.2019 von EUWID Neue Energie. Der neue Report, der Premium-Abonnenten von EUWID Neue Energie automatisch zugesandt wird, macht deutlich, dass sich insbesondere die Unternehmen der Erneuerbaren-Branche und ihre Verbände intensiv mit der Frage nach wirtschaftlichen Lösungen für die Post-EEG-Phase befassen.

Weniger dynamisch läuft die Diskussion über die Post-EEG-Phase auf der politischen Ebene ab – zum Ärger der Unternehmen und Verbände in der Branche. Die von der Branche entwickelten marktlichen Ansätze seien zwar gut und hilfreich, „sie können aber ihre Wirkung nicht ausreichend entfalten, da die Preise für Strom verzerrt sind und nach den derzeitigen Regierungsvorstellungen wohl auch weiterhin verzerrt bleiben“, sagt die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Simone Peter, im EUWID-Interview.

Insbesondere im Bereich der Bioenergie müsse nachgesteuert werden. „Eine sinnvolle Anschlussförderung ist für Biogasanlagen eminent wichtig, da diese massiv unter der Marktverzerrung leiden, aber noch erhebliches Potenzial haben, um durch Flexibilität das künftige System zu stabilisieren“, sagt Peter. „Bioenergie wird als Multitalent der Energiewende gebraucht.“

Diese Woche im Fokus von EUWID Neue Energie:

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