Post-EEG-Angebot: Hanse Windkraft kauft alte Windparks

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Windkraft-im-Wald
Symbolbild (Quelle: EUWID)

Das neu gegründete Unternehmen Hanse Windkraft spezialisiert sich auf den Kauf von kleineren, älteren Windparks. Ziel sei es, die Anlagen auch nach dem Auslaufen der EEG-Förderung weiter zu betreiben oder im Rahmen von Repowering zu ertüchtigen, teilten die Stadtwerke München (SWM) mit, in deren vollständigen Eigentum sich Hanse Windkraft befindet.

Für viele Windkraftanlagen läuft demnächst die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus. Nach Analysen der Fachagentur Windenergie an Land sind schon zu Beginn der 2020er Jahre mehrere Gigawatt an Windkraftleistung betroffen. Niedrige Börsenstrompreise und technische Risiken stellten deren Weiterbetrieb in Frage, heißt es bei Hanse Windkraft.

Konzernverbund ermöglicht Zugriff auf Services wie Direktvermarktung

Das Hamburger Unternehmen kauft Anlagen auf, ertüchtigt sie bei Bedarf und betreibt sie weiter. Als Tochter der SWM könne Hanse Windkraft Strukturen und ausgereifte Lösungen nutzen, die für andere, kleinere Betreiber wie Bürgergesellschaften, Gemeinden oder Einzelpersonen, nicht zugänglich oder mit Mehrkosten verbunden seien, z. B. einen Direktvermarkter.

Hanse Windkraft agiere auf Basis des SWM-Compliance-Regelwerks. „Mit ist wichtig, dass wir fair und transparent agieren. Viele Betreiber älterer Parks sind Pioniere der Energiewende. Sie sollen nach dem Verkauf nicht schlechter stehen, als sie nach der EEG-Förderdauer stehen würden“, sagt Christoph Dany, Geschäftsführer von Hanse Windkraft.

Etwa 4 von 10 Windkraftanlagen können nach Ende der EEG-Förderung nicht ersetzt werden

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