Eine spannende und wichtige Aufgabe für die nächste Legislaturperiode ist für den Vorsitzenden der dena-Geschäftsführung, Andreas Kuhlmann, die Diskussion über die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau von Pooling in der digitalen Energiewelt vom Nischenkonzept zum flächendeckenden Erfolgsmodell. Einer aktuellen Analyse der dena zufolge gilt Pooling, d.h. die Bündelung dezentraler Angebote auf einer Plattform, als Muster digitaler Geschäftsmodelle. 

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EUWID Neue Energie 32/2017

EUWID Neue Energie stellt in der jetzt vorgelegten Ausgabe  32/2017 die Pooling-Analyse der dena am Beispiel virtueller Kraftwerke vor. Dabei kommen die verschiedenen Handlungsfelder zur Sprache, auf die die Pooling-Analyse hinweist, um die Chancen der Digitalisierung für eine erfolgreiche Energiewende zu ergreifen, u.a. um Flexibilität einfacher auf Regelenergiemärkten vermarkten zu können. Um die Verknüpfung von Wärme, Verkehr und Strom im Sinne einer Sektorkopplung praktisch zu realisieren, identifiziert die dena für das Pooling weitere Anwendungsräume, beispielsweise durch die Einbindung von Speicherkapazitäten im Mobilitätsbereich oder von KWK-Anlagen, aber auch Herausforderungen, wie bei der regulatorisch kompatiblen Gestaltung der Sektoren.

Vor dem Hintergrund der Debatte um die Zukunft des Verbrennungsmotors können Sie  lesen, welche Perspektiven das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) für den Wirtschaftsstandort Deutschland in Zeiten zunehmender Elektromobilität als Ergebnis einer aktuellen Studie sieht. Über die Möglichkeiten, die sich der Energiewirtschaft durch das Internet der Dinge bieten, informiert ein Interview mit dem CEO des IoTUnternehmens Smartfrog, Charles Fränkl.

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Die Themen der aktuellen Ausgabe im Überblick

Daneben geht der Krimi um die Rettung des insolventen Unternehmens Solarworld in die nächste Runde. Nach unbestätigten Berichten gibt es einen Neustart von Solarworld-Gründer Frank Asbeck zusammen mit Partnern aus Katar.

Im Themenbereich Bioenergie geht es um ein Urteil des Finanzgerichtes Sachsen, laut dem die Module einer Biogasanlage zur Erzeugung von Biogas und damit mittelbar zur Stromerzeugung Betriebsvorrichtungen sind. Im Jahr 2007 galt die Erstellung einer Betriebsvorrichtung auf einem Grundstück nicht als Bauleistung, so dass ein Generalunternehmer die damals von Subunternehmern gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen kann. Zu diesem Urteil gelangte Gericht das, wie jetzt bekannt wurde, bereits am 1. Februar 2017 (AZ: 2 K1209/16).

Weitere Themen in EUWID Neue Energie 30/2017:

1Senvion: Standortsicherung für Bremerhaven

Für die von Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter des Windkraftanlagenherstellers Senvion steht der Sozialplan mit seinen finanziellen Regelungen. Es werde außerdem eine Transfergesellschaft gegründet, teilte das Unternehmen mit. Es habe sich mit den Arbeitnehmervertretern auf die wesentlichen Eckpunkte geeinigt.

2TerraE formt Konsortium für Gigafactory

Die TerraE Holding GmbH hat zusammen mit 17 Firmen und Forschungsinstituten ein Konsortium gebildet, das die Planung für den Bau einer Groß-Serienfertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland übernehmen wird.

3Vattenfall beteiligt sich an Connected Home Start-Up tink

Vattenfall kooperiert mit tink, der Plattform für intelligente Produkte rund um das Thema Connected Home. Durch die Beteiligung und intensive Kooperation mit tink wird Vattenfall sein Angebot an Produkten rund um das Thema „Connected Home“ weiter ausbauen.

4Bundesverband eMobilität: Forderungskatalog skizziert Wege zu Neuer Mobilität

Der Bundesverband der Elektromobilität (BEM) hat die Ergebnisse des Diesel-Gipfels als eine von der Automobilindustrie vorgegebene Minimallösung kritisiert. „Damit ist eine einzigartige Chance vergeben worden, die Weichen für eine erfolgreiche Verkehrswende zu stellen. „Ganz Europa hätte sich hier ein klares Zeichen in Richtung Zukunft und nicht in die Vergangenheit gewünscht“, kritisiert BEM-Präsident Kurt Sigl. Nun hat der Verband einen umfassenden Forderungskatalog vorgelegt, mit notwendigen Schritten für eine erfolgreiche Verkehrswende.

5Start der Seeverlegung des „grünen Kabels“ Nordlink: „Die Arbeiten liegen voll im Plan“

Die Installation des Nordlink-Hochspannungskabels zwischen Norwegen und Deutschland hat begonnen. Die ersten Kilometer des „grünen Kabels“ wurden bereits auf dem Meeresboden im Vollesfjord in der südnorwegischen Region VestAgder verlegt, teilte der deutsche Übertragungsnetzbetreiber Tennet jetzt mit. Der Interkonnektor soll die Strommärkte Deutschlands und Norwegens erstmals direkt miteinander verbinden und dient dem Austausch norwegischer Wasserkraft und deutscher Windenergie.

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