PNE WIND rechnet mit einem Konzern-EBIT von bis zu 100 Mio. Euro in diesem Jahr

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Angesichts des planmäßigen Verlaufs der ersten neun Monate bestätigt die PNE Wind AG ihre Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Unter der Voraussetzung, dass die Vermarktung des Windpark-Portfolios wie geplant erfolgt, rechnet der Windpark-Projektierer aus Cuxhaven mit einem Konzern-EBIT von bis zu 100 Mio. € in diesem Jahr. Das solides finanzielle Fundament biete ausreichend Spielraum, um flexibel auf Chancen und Veränderungen in den Märkten reagieren zu können, das sei eine gute Basis für die Zukunft, erklärte der Vorstandsvorsitzende von PNE Wind, Markus Lesser. An den zum Verkauf stehenden Windparks des Portfolios wolle der Projektierer mit bis zu 25 Prozent beteiligt bleiben und so weiterhin von deren laufenden Erträgen profitieren. Außerdem plane das Unternehmen, den Dienstleistungsbereich weiter ausbauen, um an der Wertschöpfungskette „Windenergie“ so breit wie möglich beteiligt zu sein. Über erfolgreiche erste neun Monate 2016 berichtet die PNE Wind Gruppe in einer aktuellen Mitteilung. In diesem Zeitraum hat der Windpark-Projektierer Onshore-Windfarmen mit insgesamt 125,4 MW in Betrieb genommen, mit deren Bau begonnen oder diese veräußert. Davon befinden sich allein 103,8 MW in Deutschland. Zudem wurde in Frankreich mit dem Bau des ersten Windparks mit 21,6 MW aus dem Rahmenvertrag mit John Laing Investments Ltd. begonnen. Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht seien die ersten neun Monate erfolgreich verlaufen. Bei Umsätzen in Höhe von 77,1 Mio. € (im Vorjahr: 80,5 Mio. €) und einer Gesamtleistung in Höhe von 101,9 (189,5) Mio. € konnte das Unternehmen ein EBIT von 7,2 (16,7) Mio. € erwirtschaften und somit das EBIT-Ergebnis seit dem ersten Halbjahr 2016 um 8,6 Mio. € im Konzern deutlich verbessern. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt -0,04 (0,13) €. Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum 30. September 2016 auf 30,4 Prozent. Dabei wurde das Konzern-EBIT von den Einnahmen aus dem laufenden Betrieb von Windparks positiv beeinflusst, heißt es. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Gesamtleistung und die Ergebnisse niedriger aus, da die ersten neun Monate 2015 durch den Verkauf der Aktivitäten in Großbritannien wesentlich positiv beeinflusst waren. Neben dem klassischen Geschäft der Windparkprojektierung profitiere PNE Wind zunehmend von den Beteiligungen an Windparks, die stabile und stetige Cashflows generieren. Das Portfolio von Projekten im Eigenbestand ist auf aktuell 142,5 MW angewachsen. Davon wurden bereits 124,5 MW in Betrieb genommen, während sich 18 MW in Bau befinden. Ein weiteres Projekt mit zehn MW für das Projekt-Portfolio befindet sich im Genehmigungsverfahren. Die Voraussetzungen für den planmäßigen Veräußerungsprozess seien damit geschaffen und das Portfolio soll bis zum Jahresende für einen dreistelligen Millionen-Betrag direkt an einen Investor verkauft werden. Damit bestätige das Unternehmen einmal mehr die Strategie, in regelmäßigen Abständen große Windpark-Projekte von hoher Qualität in den Markt zu bringen. Erst im vergangenen Jahr konnte PNE WIND seine britische Projektpipeline erfolgreich an den Investor Brookfield veräußern. Auch in Zukunft erwartet der Vorstand eine hohe Nachfrage von institutionellen Investoren nach solchen Projekten im In- und Ausland. .

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