PNE Wind baut operatives Geschäft in Deutschland aus

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Windenergieanlage PNE Wind
Symbolbild (Quelle: PNE Wind)

Die Unternehmen der PNE Wind-Gruppe verbuchen Erfolge im operativen Geschäft in Deutschland. Wie der Cuxhavener Windpark-Entwickler jetzt mitteilte, wurde das schleswig-holsteinische Repowering-Projekt Looft Ende des ersten Quartals planmäßig fertig gestellt und in Betrieb genommen. In Niedersachsen konnte mit dem Bau des Repowering-Windparks Gerdau-Schwienau begonnen werden.

„Die hohe Kompetenz in unserem Kerngeschäft, der Entwicklung von Windparks, schlägt sich weiterhin in operativen Erfolgen nieder“, sagt Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE Wind AG. Sehr erfreulich sei auch, dass sich Windparkbetreiber die Kompetenz von PNE Wind zunehmend über Dienstleistungen sicherten, so Lesser.

Windpark Looft: Steigerung der Produktion um das 2,5-Fache

In dem 2001 von der zur PNE Wind-Gruppe gehörenden WKN errichteten Windpark Looft wurden sechs Windenergieanlagen Vestas V66 gegen fünf Anlagen des Typs Vestas V112 ersetzt. Die heutigen Anlagen mit einer Nabenhöhe von 94 Metern erbringen eine Gesamtnennleistung von 16,5 MW. Mit dem Repowering soll die Gesellschaft zukünftig eine Steigerung der Produktion um das 2,5-Fache erzielen können.

Gerdau-Schwienau mit Gesamtnennleistung von 21,6 MW

Parallel zum Projektabschluss in Schleswig-Holstein erfolgte der Baubeginn im niedersächsischen Windpark Gerdau-Schwienau. Hier werden sechs neue Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 21,6 MW errichtet. Sie ersetzen 13 Anlagen, die ab 2001 in diesem Windpark von der PNE Wind-Gruppe errichtet wurden.

Darüber hinaus erzielte das Unternehmen weitere operative Erfolge auf dem deutschen Markt: Das Projekt Kittlitz (Brandenburg) etwa erhielt die Genehmigung mit einer Gesamtnennleistung von 20 MW. Zudem findet derzeit im niedersächsischen Wangerland die planmäßige Errichtung eines Bürgerwindparks statt. Hier erbringt PNE Wind Dienstleistungen im Bereich der Projektentwicklung, des Baumanagements und der Finanzierung. Damit verfolgt PNE Wind laut eigenen Angaben die Strategie, den Anteil von Dienstleistungen weiter zu erhöhen. Die Inbetriebnahme soll Mitte des Jahres 2018 erfolgen.

Internationale Projektentwicklung ausgebaut

Bei der internationalen Entwicklung von Windparks erzielte die PNE Wind-Gruppe jüngst Erfolge in Frankreich und Schweden. Während in Frankreich der Windpark St. Martin-L’Ars (10,3 MW) kurz vor der Inbetriebnahme steht, wurde die Genehmigung für ein weiteres Projekt, den Windpark Dargies 2 (7,05 MW), erteilt. In Schweden konnte im vergangenen Jahr das von der PNE Wind-Gruppe entwickelte Projekt Laxaskogen (25,2 MW) veräußert werden. Der Windpark befindet sich im Bau. Die Bauphase wird von PNE Wind im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages betreut.

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