Bei der aktuellen Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Anlagen ist der mengengewichtete Zuschlagswert erstmals gestiegen, liegt mit 4,59 ct/kWh aber in der Nähe des Tiefstands von 4,33 ct/kWh aus der Vorrunde. „Eine deutliche Überzeichnung in Kombination mit Zuschlagswerten unter 5 Cent zeugen erneut von einer hohen Wettbewerbsintensität bei den großen Solaranlagen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Insgesamt erhielten 28 Gebote mit einem Gebotsumfang von 183 MW einen Zuschlag, allein 15 Zuschläge entfielen auf Projektgesellschaften von Enerparc. Der höchste Zuschlagswert betrug 4,96 ct/kWh, der niedrigste Zuschlag wurde für 3,89 ct/kWh erteilt.

Viele Zuschläge für Projekte auf Acker- und Grünlandflächen minderer Qualität

Viele Gebote seien für geplante Solaranlagen auf Acker- und Grünlandflächen minderer Qualität abgegeben worden, berichtet die Netzbehörde. Dabei handelt es sich um Gebiete in Bayern und Baden-Württemberg, die als benachteiligte Gebiete ausgewiesen sind. Mit 13 Geboten über insgesamt 90 MW waren dies knapp die Hälfte aller Gebote, die einen Zuschlag erhielten.

59 Gebote sind in der Ausschreibungsrunde bei der Bundesnetzagentur eingegangen. Sie hatten ein Volumen von 360 MW. Das Ausschreibungsvolumen von 183 MW war damit erneut deutlich überzeichnet. Die formalen Voraussetzungen wurden bis auf zwei von allen Geboten erfüllt.

Solarzubau im April bei 225 MWp – kaum Schwung bei Mieterstrom

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