Photovoltaik-Ausschreibungen: 12 von 20 Zuschlägen gehen nach Bayern

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Bayern hat mit 12 von 20 Zuschlägen den größten Teil der erfolgreichen Bieter bei der Oktober-Runde der Photovoltaik-Freiflächenausschreibung gestellt. Wie sich aus einem entsprechenden Hintergrundpapier der Bundesnetzagentur ergibt, entfällt auf die bayerischen Projekte allerdings nur ein Fünftel der bezugschlagten Gesamtleistung. In dieser Betrachtung liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 134 MW von insgesamt 222 MW deutlich an der Spitze. Bayern kommt auf 45 MW, Sachsen auf 31 MW. Daneben kamen mit kleineren Anteilen noch Sachsen-Anhalt (7 MW), Hessen (3 MW) und Baden-Württemberg (2 MW) zum Zuge.

Insgesamt wurden die meisten Zuschläge für Anlagen im Größensegment von 2 bis 5 MW vergeben. Hierauf entfallen 12 der insgesamt 20 Projekte. Auf drei Großprojekte jenseits der 10-MW-Marke entfielen 157 MW der bezuschlagten Gesamtleistung.

Dir durchschnittliche Förderhöhe ist seit dem Startschuss für die Ausschreibungen im April 2015 deutlich gesunken. Seinerzeit wurde eine Förderhöhe von 9,17 ct/kWh festgestellt. Der Gebotstermin Oktober 2017 hat nun einen Wert von 4,91 ct/kWh hervorgebracht.

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