Pelletpreis im Februar 2018 auf Vorjahresniveau

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Der durchschnittliche Endkundenpreis für Holzpellets ist im Februar verglichen mit dem Jahresstart leicht auf 253,03 €/Tonne gestiegen. Das berichtet der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV). Im Vergleich zum Vorjahr sind Pellets allerdings sogar minimal billiger. Es ist das erste Mal seit Dezember 2016, dass die Pelletpreise unter ihrem Vorjahresniveau liegen.

Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet im Februar 5,06 Cent. Pellets haben aufgrund des gesunkenen Ölpreises im Februar nur noch einen Preisvorteil von rund 10 Prozent zu Heizöl. Zu Erdgas besteht ein Preisvorteil von rund 15 Prozent.

Holzpellets in Region Mitteldeutschland derzeit am günstigsten

Die regionale Preisdifferenzierung zeigt, dass Pellets bei einer Abnahme von sechs Tonnen in Mitteldeutschland mit 250,95 € pro Tonne gegenwärtig am günstigsten sind. In Süddeutschland liegt der Tonnenpreis bei 253,63 € und in Norddeutschland bei 254,85 € und damit etwas niedriger als im Januar 2018.

Größere Mengen (26 Tonnen) wurden im Februar 2018 zu folgenden Konditionen gehandelt:  Süd: 237,79 €/Tonne, Mitte: 232,66 €/Tonne, Nord/Ost: 233,87 €/Tonne, alle Preise beinhalten dabei die Mehrwertsteuer.

Der DEPV-Preisindex bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 (lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten).

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