Quelle: Gina Sanders - stock.adobe.com

Insgesamt 14.402 GWh Strom produzierten deutsche Wind- und Solaranlagen im Monat Oktober. Damit war der Oktober der mit Abstand produktionsstärkste Monat aller Zeiten. Dies geht aus den Daten der Übertragungsnetzbetreiber hervor. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres hat sich die Produktion von Strom aus Wind- und Solaranlagen nahezu verdoppelt (2016: 7.302 GWh).

Verantwortlich für den Rekord war in erster Linie die Onshore-Windenergieerzeugung. Mehr als 10.000 GWh Strom erzeugten Windenergieanlagen an Land im Herbstmonat Oktober. Auch die Offshore-Produktion war mit 2.212 GWh deutlich über dem normalen Niveau.

Zum Rekord beigetragen hat auch die Solarenergie. Trotz des niedrigeren Standes der Sonne haben die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland im Herbstmonat Oktober immer noch 2.130 GWh Strom erzeugt. Das waren knapp 30 Prozent mehr als im Oktober 2016 (1.640 GWh).

Auch im Wochenvergleich ist zu erkennen, dass das Wetter derzeit noch sehr windig ist. So produzierten Windenergieanlagen in der Woche vom 29. Oktober bis einschließlich 4. November 2.736 GWh Strom. Das waren zwar knapp 15 Prozent weniger als in der Vorwoche, aber für eine Woche immer noch viel. Offshore-Windanlagen erzeugten 450 GWh Strom. Ihr Anteil lag damit bei 16,5 Prozent. Solaranlagen produzierten hingegen geringfügig mehr als in der Vorwoche. Insgesamt 375 GWh umweltfreundlichen Strom erzeugten deutsche PV-Freiflächen- und Aufdachanlagen in Kalenderwoche 44.

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