Es gibt einen kleinen Lichtblick beim Ausbau der erneuerbaren Energien: Die Küstenländer haben sich mit dem Bund und den betroffenen Übertragungsnetzbetreibern geeinigt auf ein Ausbauziel von 20 GW Offshore-Windkraft im Jahr 2030. Das Windenergie-auf-See-Gesetz soll nun noch in der ersten Jahreshälfte die Ergebnisse des Kompromisses festzurren. An anderer Stelle gibt es dagegen keine Signale, dass es zeitnah zu verbesserten Perspektiven kommen könnte. Der BEE ist angesichts des Fehlens dringend benötigter Impulse seitens der Berliner Politik zusehends verärgert.

Auf dem Titel der jetzt veröffentlichten Ausgabe 20.2020 von EUWID Neue Energie erörtern wir diese Woche aber eine andere Frage: Gesetzt den Fall, der Ausbau der erneuerbaren Energien würde in klimakompatibler Weise vorangebracht werden, wie muss der Rahmen dann ausgestaltet werden, damit die Systemsicherheit gewährleistet wird? Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat sich mit den Fragen der Systemsicherheit befasst und dazu eine Studie veröffentlicht.

Am Markt wächst derweil die Zahl an Lösungen, die ganz konkret Fragen der Netzstabilität adressieren und zeigen, wie dezentrale Erneuerbare hier Funktionen übernehmen können, die bislang von thermischen Großkraftwerken abgebildet werden. Ein solches Beispiel bietet das Speicher-Wasserkraft-Hybridmodell der LEW.

Aktuelle EUWID-Marktbefragungen in den Segmenten NawaRo-Holz und Altholz zeigen, dass die Unternehmen der Bioenergiebranche bislang trotz veränderter Rohstoffflüsse recht gut mit der Corona-Situation klar gekommen sind. Gleichwohl gibt es manche Herausforderung zu bewältigen. (Nachweis für Beitragsbild: malp – stock.adobe.com)

Unsere Topthemen in dieser Woche:

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein