Offiziell bestätigt: EEG-Umlage steigt auf 3,592 ct/kWh

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Die EEG-Umlage steigt im kommenden Jahr von 3,53 ct/kWh auf 3,592 ct/kWh. Das haben die Übertragungsnetzbetreiber vor wenigen Minuten bekannt gegeben und damit entsprechende Berichte vom Vortag bestätigt. Damit fällt der Anstieg deutlich geringer aus, als er etwa von Seiten der Erneuerbaren-Branche befürchtet wurde. Über die EEG-Umlage, die an den Strompreis gekoppelt ist, wird die Förderung der erneuerbaren Energien finanziert. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres beliefen sich die Vergütungszahlungen, die an EEG-Anlagenbetreiber ausbezahlt wurden, auf 12,22 Mrd. €. Über die EEG-Umlage wurden davon 9,63 Mrd. € finanziert. Weitere 3,34 Mrd. € wurden durch die Vermarktung des erzeugten Stroms an der Energiebörse EEX erwirtschaftet. Die ÜNB hätten die Höhe der Umlage im Auftrag des Gesetzgebers auf Basis von Prognosen unabhängiger Gutachter ermittelt, heißt es seitens der Netzbetreiber. Insgesamt ergebe sich ein Umlagebetrag von rund 14,1 Mrd. € im kommenden Jahr. Darin enthalten sei ein Nachholbetrag für die vergangenen zwölf Monate von etwa 700 Mio. € enthalten. Für das kommende Jahr werde erneut eine deutlich steigende Einspeisung an elektrischer Energie aus regenerativen Anlagen prognostiziert, da in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Erzeugungsanlagen – insbesondere Photovoltaik-Anlagen – an das Stromnetz angeschlossen wurden, heißt es weiter. Für das Jahr 2011 werde mit einem Zubau von etwa 6,5 GW gerechnet und für 2012 mit weiteren 4,5 GW, so dass für Ende 2012 nach aktueller Prognose rund 28,3 GW Photovoltaikleistung installiert sein werden. Die Ermittlung der EEG-Umlage erfolgte in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur, die die Ermittlung, Festlegung, Veröffentlichung, Weitergabe der EEG-Umlage sowie die Vermarktung der EEG-Strommengen durch die ÜNB überwacht und Anforderungen an die Vermarktung regelt. Die vollständige Meldung erscheint in Ausgabe 23/2011 von EUWID Neue Energien. Die Publikation informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen während der Energiewende. Die Ausgabe 22/2011 von EUWID Neue Energien vom 12. Oktober umfasst 89 Nachrichten auf 32 Seiten. Titelthema ist ein Tagungsbericht zur "Interpellets" in Stuttgart, der sich den Perspektiven der europäischen Pelletindustrie in den kommenden Jahren widmet.
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