Österreich: Regierung konkretisiert Pläne für Biogas-Stilllegungsprämie

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Die österreichische Bundesregierung hat die Pläne für eine „Abfindung“ von Biogasanlagen der ersten Generation konkretisiert.

„Stromerzeugungsanlagen auf der Basis von Biogas, die durch Einspeisetarife gefördert werden, sind in hohem Ausmaß derzeit und auf absehbare Zeit nicht rentabel zu betreiben“, heißt es in einem Papier des Wirtschaftsministeriums zur Folgenabschätzung des geplanten Biogas-Technologieabfindungsgesetzes (BTAG). Für die Anlagen soll die Möglichkeit geschaffen werden, mit einer einmalig en Abfindung vorzeitig aus dem Fördersystem auszuscheiden. Derzeit werden im Rahmen des Ökostromgesetzes 2012 insgesamt knapp 300 Anlagen, die Strom auf der Basis von Biogas erzeugen, durch Einspeisetarife gefördert.

Aufgrund der aktuellen Verwerfungen auf dem Strommarkt und der daraus resultierenden niedrigen Großhandelspreise sei für die überwiegende Anzahl dieser Anlagen ein rentabler Betrieb nicht möglich. Mit dem Ende der Tariflaufzeit müssten daher die Anlagen den Betrieb einstellen, wenn sie nicht durch Nachfolgetarife unterstützt werden. Einen Bericht mit weiteren Details zu den Plänen der österreichischen Regierung zu Abfindung der Biogasanlagen der ersten Generation lesen Sie in der kommenden Ausgabe von EUWID Neue Energie.

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